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„Von existenzieller Bedeutung“ Ex-RB-Sportdirektor fordert schnelle Rückkehr zu vollen Stadien

Markus Krösche sieht das Überleben der Vereine gefährdet, sollte es weiter Zuschauer-Begrenzungen im Profifußball geben.

Markus Krösche sieht das Überleben der Vereine gefährdet, sollte es weiter Zuschauer-Begrenzungen im Profifußball geben.

Sportvorstand Markus Krösche vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat eine baldige Vollauslastung der Stadien gefordert und den Inzidenzwert als Richtgröße für die Zulassung von Fans kritisiert.

Damit fühle es sich an, „als würden wir auf der Stelle treten“, schrieb Krösche, der zuvor als Sportdirektor bei RB Leipzig tätig war, in einem Gastbeitrag für das Fachmagazin kicker: „Als habe es keine erfolgreiche Impfkampagne mit über 60 Prozent an mindestens erstgeimpften Menschen in der Gesamtbevölkerung Deutschlands gegeben, als seien flächenweite Tests noch immer illusorisch.“

Für den Fall, dass die Inzidenzen der alleinige Richtwert bleiben, zeichnete Krösche ein düsteres Bild: „Mit Entscheidungen dieser Art wird es unmöglich sein, den Profisport und die Veranstaltungsbranche dauerhaft am Leben zu halten.“

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Eine zeitnahe Vollauslastung der Arenen sei daher „von existenzieller Bedeutung für alle Vereine“. Krösche merkte zudem an, dass es schwer werde, Bürger von einer Impfung zu überzeugen, „wenn schon ein Einlass in ein Fußballstadion für vollständig Geimpfte nur in einer sehr begrenzten Zahl unter freiem Himmel möglich erscheint“.

Wegen der Zuschauerzahl beim Testspiel am Samstag gegen den französischen Rekordmeister AS St. Etienne wäre die Eintracht zuletzt fast vor Gericht gezogen. Auslöser der Debatte war, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in der Main-Metropole wieder über 35 gestiegen war. Es war angedacht, die erlaubte Zuschauerzahl von 10.000 auf 5000 herunterzustufen. Schlussendlich wurde dem Klub jedoch gestattet, 10.000 Besucher zu empfangen. (sid/RBlive)