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Parkhaus-Streit Mintzlaff pocht auf „Zusage” des Oberbürgermeisters

RB-Fan: Oberbürgermeister Burkhard Jung und Red-Bull- und RBL-Investor Dietrich Mateschitz 2016.

RB-Fan: Oberbürgermeister Burkhard Jung und Red-Bull- und RBL-Investor Dietrich Mateschitz 2016.

RB Leipzig macht im sogenannten Parkhaus-Streit weiter öffentlich Druck. Zwei Tage vor der Oberbürgermeister-Wahl in Leipzig sagte RB-Klubboss Oliver Mintzlaff der Bild-Zeitung: „Wir wollen keine Politik machen – wir wollen nur, dass Zusagen Zusagen bleiben. Was uns wirklich stört ist: Wir haben sehr lange über einen Kauf verhandelt – wohlwissend, dass der Stadtrat diesem noch zustimmen müsste. Aber wir wollen und müssen uns auf die Zusagen der handelnden Personen verlassen können.”

Grund des Zwists zwischen Klub und Stadt: RB Leipzig möchte das Grundstück am ehemaligen Schwimmstadion gegenüber der Red-Bull-Arena kaufen, um dort ein Parkhaus zu errichten, eine neue Geschäftsstelle inklusive Sportmuseum und eine Fanwelt zu bauen. 50 Millionen Euro will der Klub investieren. Von Kaufverhandlungen möchte Oberbürgermeister Burkhard Jung nun aber nichts mehr wissen. Die Stadt möchte eine 99 Jahre dauernde Erbpacht vereinbaren.

Mintzlaff: „Oberbürgermeister tut so, als ob es keine Zusagen gegeben hätte”

„Wenn ich mit jemandem über einen Kaufvertrag spreche und die Zusage war: ,Wir verkaufen euch das Grundstück unter gewissen Bedingungen’ – dann kann ich es nicht nachvollziehen, wenn der Oberbürgermeister erklärt, dass dies angeblich nie ein Thema war. Und dann noch so tut, als hätten wir nie über einen Kauf gesprochen und als ob es keine Zusagen gegeben hätte”, ärgerte sich Mintzlaff. „Die gab es und die waren klar besprochen.”

Vor einer Woche hatte Mintzlaff das Thema via LVZ öffentlich gemacht. „Wir erwarten, dass der Oberbürgermeister, die Stadtverwaltung und alle Fraktionen im Stadtrat den eingeschlagenen Weg weiter mit uns beschreiten und einem Verkauf und einer anschließenden Entwicklung des Grundstücks im Rahmen der getroffenen Vereinbarungen auch weiterhin zustimmen können”, hatte Mintzlaff gefordert. „Die Entwicklung des Vereins, der Woche für Woche Zehntausende Menschen der Region berührt, darf nicht auf dem Altar des Wahlkampfes geopfert werden.”

OBM Jung hatte der Zeitung gesagt: „Wir haben in der Tat über Erbpacht und Verkauf gesprochen, aber ich habe immer darauf hingewiesen, dass ich keine Mehrheit für einen Verkauf im Stadtrat sehe.”

RBlive.de veröffentlicht zum Thema demnächst einen Hintergrund-Bericht über den konkreten Verlauf der Verhandlungen zwischen Stadt und RB Leipzig.

(RBlive/ukr)

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