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Trotz sparsamerem Ausbau: Leipzig glaubt an EM in der Red Bull Arena

Die Red Bull Arena wird in geringerem Maße ausgebaut als geplant. Für die Europameisterschaft sollen damit keine Probleme verbunden sein.

Die Red Bull Arena wird in geringerem Maße ausgebaut als geplant. Für die Europameisterschaft sollen damit keine Probleme verbunden sein.
Copyright: imago/ opokupix

Am Rande der Mitgliederversammlung hatte Oliver Mintzlaff Stellung zum Stadionausbau bezogen. Demnach wird die Red Bull Arena bis 2022 ’nur‘ auf rund 48.000 Plätze ausgebaut und nicht auf die maximal möglichen 57.000 Plätze. Das soll vor allem durch den Umbau der Fanblöcke in reine Stehplatzblöcke erreicht werden. In Sektor B sollen dann 9.000 Fans Platz finden. Bei internationalen Spielen dürften dann aber weiter nur 42.000 Menschen ins Stadion.

Ausbau der Red Bull Arena auch Thema zwischen Leipzig und dem DFB

Für die Europameisterschaft hatte Leipzig allerdings eine höhere Sitzplatz-Kapazität von 46.635 Zuschauern angegeben. Für die Bewerbung beim DFB hatte man sogar eine Kapazität von 49.539 benannt. „Leipzig gibt in den eingereichten Unterlagen für das Stadion in Leipzig eine nach den geplanten und bestätigten Umbaumaßnahmen berechnete Bruttositzplatzkapazität von 49.539 Sitzplätzen an“, heißt es dazu im DFB-Evaluierungsbericht aus dem Jahr 2017. Dafür wäre ein maximal möglicher Stadionausbau erforderlich gewesen.

Wie die LVZ berichtet, war der im Vergleich mit den ursprünglichen Plänen sparsamere Stadionausbau auch ein Thema bei einem Treffen von DFB-Chef Reinhard Grindel mit der Leipziger Stadtspitze. Ein Problem für die EM-Bewerbung der Stadt Leipzig sieht Oberbürgermeister Burkhard Jung nicht.

Oberbürgermeister und Sächsischer Fußballverband sehen keine Probleme wegen kleinerer Red Bull Arena

„Bis auf die Kapazität werden wir alle Bedingungen erfüllen. Das betrifft das Parkhaus, mehr Toiletten, besseres Flutlicht und einen Einschnitt in den Damm für eine reibungslose Evakuierung. Ich gehe fest davon aus, dass dies für die Uefa kein Problem darstellen wird“, bleibt Jung gegenüber der LVZ in Bezug auf die kleinere Red Bull Arena positiv. Die UEFA wird die Stadien und EM-Orte noch einmal prüfen. RB Leipzig präferiert statt eines Parkhauses eine Tiefgarage.

Auch Herrmann Winkler, Chef des Sächsischen Fußballverbandes sieht keine Probleme auf Leipzig zukommen. „Das Stadion wird zur EM klein, aber fein sein. Die Kapazität ist letztlich zweitrangig.“ Dass Mitbewerber wie Nürnberg oder Mönchengladbach noch mal versuchen könnten, die EM-Vergabe prüfen zu lassen, glaubt Winkler demnach nicht.

Red Bull Arena wäre mit Abstand der kleinste Spielort der Europameisterschaft

Leipzig hatte sich mit der Red Bull Arena für die Europameisterschaft 2024 in Deutschland beworben und den Zuschlag erhalten. Vier Spiele sollen in Leipzig stattfinden. Neben der Red Bull Arena werden auch in Berlin, Köln, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, München und Stuttgart Spiele ausgetragen. Die Vergabe der Spielorte erfolgte seitens des DFB nach einem Kriterienkatalog. Auf dieser Basis entstand ein Ranking, nach dem die deutschen Städte für die EM ausgewählt wurden.

Die Kapazität der Arenen war ein Teilaspekt bei der Bewertung der Stadien. Die Red Bull Arena ist nun nach Düsseldorf (46.264 Plätze) mit Abstand das kleinste EM-Stadion in Deutschland. Aus unterlegenen Bewerberstädten wie Mönchengladbach war nach der Ablehnung als EM-Spielort erhebliche Kritik an der Entscheidung laut geworden.

(RBlive/ mki)

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