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UEFA: RB Leipzig braucht neue VIP-Plätze für der Champions League

Im VIP-Bereich muss RB Leipzig nachbessern, um die UEFA-Vorgaben zu erfüllen.

Im VIP-Bereich muss RB Leipzig nachbessern, um die UEFA-Vorgaben zu erfüllen.
Copyright: imago

Bei RB Leipzig muss nach dem Einzug in die europäische Königsklasse schnell gehandelt werden. Besonders in Sachen Stadion sind einige von der UEFA vorgegebene Bedingungen zu erfüllen. Das große Projekt Stadion an sich wird erst 2018 in Angriff genommen.

400 VIP-Plätze zuwenig

Die rasante sportliche Entwicklung bringt RB Leipzig auf anderen Gebieten in Bedrängnis. Zumindest in zeitliche. Die Europäische Fußball-Union UEFA hat klare Vorgaben, wie die Arena eines Champions-League-Teilnehmers aussehen muss. Neben einiger kleinerer Änderungen bezüglich der Infrastruktur muss in Leipzig auch eine Lösung für die VIP-Gäste gefunden werden: Mindestens 1700 Gäste der sehr wichtigen Kategorie sollen nach UEFA-Regularien Platz finden können, die Red-Bull-Arena bietet aber nur 1300 VIP-Plätze.

Mintzlaff will Vorgaben provisorisch erfüllen

«Wir diskutieren seit ein paar Wochen darüber und werden demnächst eine erste Lösung anbieten. Aber es ist klar, dass wir in der Kürze der Zeit nur mit einer Zeltlösung arbeiten können. Mit der temporären Lösung sind etwa 1750 bis 1800 Plätze machbar», hatte RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff bereits gesagt, als die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb noch nicht geschafft war.

Schwierige Planbarkeit durch Bauvoranfrage

Grund war die ungeklärte Stadionfrage. Die RB-Verantwortlichen überlegten lange: Stadionneubau oder Übernahme der WM-Arena von 2006 vom Medienunternehmer Michael Kölmel und Umbau. Nachdem die Entscheidung zugunsten eines Kaufs gefallen war, musste von der Stadt Leipzig die Baugenehmigung zur Erweiterung der Stadionkapazität erteilt werden. Der positive Bauvorbescheid liegt seit Ende April vor.

Umbau der Arena nicht vor 2018

«Wir werden jetzt nichts überstürzen. Außer im VIP-Bereich werden wir nicht vor der Sommerpause 2018/2019 mit dem Umbau beginnen», sagte Mintzlaff. Der RB-Chef ist ein vorsichtiger Rechner. Deshalb wird überlegt, ob in einem Ruck die Kapazität auf rund 57 000 Plätze erweitert wird oder zwei Bauphasen stattfinden. «Es hat auch etwas mit dem Investitionsvolumen und dem Return zu tun. Ich bin nur bereit, Sachen zu machen, wenn wir spätestens nach zwei Jahren den Return haben. Wir können es uns nicht leisten, acht oder zehn Jahre zu warten, ehe wir mit dem Stadion Geld verdienen», betonte Mintzlaff.

RB Leipzig plant mit allen Szenarien

Er lässt sich dabei von objektiven Gründen leiten. «Der Weg nach oben geht über das Treppenhaus. Jetzt sind wir sportlich dieses Jahr das Treppenhaus hochgerannt, das hatten wir so nicht erwartet. In allen anderen Bereichen gilt auch: ein Schritt nach dem nächsten», meinte der RB-Chef. Denn dass der sportliche Erfolg auf Dauer gepachtet ist, daran glaubt Mintzlaff nicht. «Wir versuchen verschiedene Szenarien mit einzubeziehen, die da heißen: europäisch spielen oder nicht, zwei oder drei Jahre, in denen man irgendwo im Mittelfeld herum ist oder mal gegen den Abstieg spielt.»

Und deshalb sind 57 000 Zuschauer gegenwärtig auch das Maximum, was sich Mintzlaff vorstellen will. Mit den Plätzen ist es ja nicht getan, das Stadion wurde nicht für den Ligabetrieb gebaut. Es mangelt an Service- und Infrastrukturmerkmalen. «Logistik, Toiletten, Kioske – also auch der Wohlfühlaspekt muss bedacht werden. Wir müssen für die Fans auch den Stadionkomfort verbessern», betonte Mintzlaff.

(dpa)

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