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Von Martin Henkel

Wiedersehen mit Nagelsmann und Co. Stadt Leipzig genehmigt 34.000 Zuschauer für Partie gegen die Bayern

Volles Haus gegen die Bayern: 34.000 Fans dürfen ins Leipziger Stadion

Volles Haus gegen die Bayern: 34.000 Fans dürfen ins Leipziger Stadion

Es wird ein Rennen gegen die Zeit, doch RB Leipzig hat gute Chancen, pünktlich zum Wiedersehen mit alten Freunden sein Stadion voll zu bekommen, fast jedenfalls. Das Gesundheitsamt der Stadt hat die Aufstockung der Stadionauslastung von 17.000 auf 34.000 Zuschauer genehmigt. Voraussetzung: Die Inzidenz bleibt unter 35.

Nun weiß man mittlerweile, dass dieser Wert, der die Anssteckungen mit Corona auf 100.000 Zuschauer darstellt, nicht mehr der Weisheit letzter Schluss ist. Doch Stand 31. August liegt er bei 18,7 und ist sogar leicht rückläufig.

Wiedersehen mit Freunden?

Bis zum 11. September, dann steigt die Partie (18.30 Uhr), ist ein Sprung auf das Doppelte wenig wahrscheinlich. Die Arena wird also gut gefüllt sein, wenn der Rekordmeister vorbeischaut und mit ihm ein eine Gruppe Ehemaliger, die sich auf einiges gefasst machen müssen. Im Sommer wechselten Dayot Upamecano, Trainer Julian Nagelsmann, drei seiner Assistenten sowie Kapitän Marcel Sabitzer an die Isar.

Die Abgänge waren nicht ohne. Upamecano und Sabitzer verschwanden mit einem gequälten Winkewinke und schwärmten sogleich vom neuen Klub, erfüllten Kindheitsträumen und dergleichen. Nagelsmann (samt Spusi Benny Glück) drückte auf die Gefühlsdrüse bei Leipzigs Funktionären, damit sie ihn aus seinem Vierjahresvertrag lassen, und seine zwei Assistenten Xaver Zembrod sowie Dino Toppmöller schlichen so lange mit sauertöpfigen Gesichtern durch die Akademie, bis auch sie gehen durften.

3G in der Arena

Es wird also laut werden. 34.000, das kommt fast an die 47.000 Plätze, die für Spiele in der Bundesliga zur Verfügung stehen. Für die 31.000 Dauerkartenbesitzer des Klubs bedeutet das, sie dürfen endlich wieder allesamt ihr Abo auskosten. Zwar sind nicht so viele Plätze im neuen Stehplatzsektor B freigegeben, es müssen Sitzschalen montiert sein, aber die überschüssigen Dauerkarteninhaber werden auf Oberrang C verteilt. Clusterbildungen wird es keine mehr geben. Die ürbigen Karten werden an "Gästefans, VIP-Gäste und Partner" vergeben, wie es beim Verein heißt.

Ansonsten gilt, anders als in Köln und neuerdings auch in Wolfsburg, 3G. Sprich, wer geimpft, genesen ist und einen negativen Test vorweisen kann, darf rein. Wie der Verein mitteilte, wird es keinen Ticketverkauf geben, aber die Kartenbörse ist geöffnet. (RBlive/hen)