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Aufkommende Trainerdiskussion Mintzlaff verteidigt Marschs Kurs

Aufkommende Trainerdiskussion? „Da kann ich nur den Kopf schütteln”, sagt Oliver Mintzlaff.

Aufkommende Trainerdiskussion? „Da kann ich nur den Kopf schütteln”, sagt Oliver Mintzlaff.

RB Leipzigs Klubboss Oliver Mintzaff hat Trainer Jesse Marsch den Rücken gestärkt – allerdings unmittelbar vor dem 3:6 bei Manchester City. „Dass nach dem sehr, sehr großen Umbruch – wir haben insgesamt mit Spielern und Staff 30 Personalien bewegt – nicht sofort alle Rädchen ineinandergreifen, haben wir eingeplant. Das erfordert Zeit”, argumentierte Mintzlaff bei DAZN. „Wir verfallen nicht in Panik, müssen jetzt aber Fahrt aufnehmen.”

Angesprochen auf eine aufkommende Trainerdiskussion sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung: „Da kann ich nur den Kopf schütteln. Wir haben einen neuen Cheftrainer, auf den wir stolz sind und den wir sehr bewusst verpflichtet haben. Wir haben gerade vier Bundesligaspiele gespielt, da lassen wir uns nicht von den doch sehr schwachen Ergebnissen nicht beunruhigen. Wir sind davon überzeugt und gehen diesen Weg weiter, wohlwissend, dass der Druck da ist, sich auch in dieser Saison für die Champions League zu qualifizieren.”

Mintzlaff über Weg von RB Leipzig: „Zurück zu unseren Wurzeln, das ist unsere DNA”

Der 46-Jährige verteidigte auch Jesse Marsch Idee, wieder mehr zum Pressing-Gegenpressing-Fußball der Anfangsjahre zurückzukehren und nahm die Spieler in die Pflicht. „Jeder Trainer hat seine eigene Handschrift. Jesse Marsch stellt das Gegenpressing wieder in den Vordergrund – das müssen die Spieler annehmen und das werden sie auch. Das hat den RB-Fußball groß gemacht, da gehen wir zurück zu unseren Wurzeln, das ist unsere DNA.”

Am Montag hatte Marsch im Fachblatt Kicker angekündigt, die RB-Philosophie nach den zwei ballbesitzorientierten Jahren unter Julian Nagelsmann noch konsequenter umzusetzen als zunächst angekündigt. „Wir können die RB-DNA und den Stil von Julian nicht einfach mischen, sondern müssen verstehen, was in den vergangenen Jahren die Stärken der Mannschaft waren“, sagte der 47-Jährige. „Dann muss ich sehen, was davon zu meinen Ideen vom Fußball passt und wie wir das gemeinsam zusammenbringen.“

Problem ist aktuell, dass Rasenballsport weder besonders griffig im Spiel gegen den Ball ist, noch versiert im Kombinations- und Positionsspiel beim Kreieren von Torchancen beziehungsweise nur beim Spiel gegen Stuttgart beides zusammenkam. Gegen Köln braucht das Team nun dringend drei Punkte, sonst schwänden die Argumente für den Kurswechsel. (RBlive/ukr)