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von Martin Henkel

Das Knie muss in die Röhre: Willi Orban befürchtet Meniskusschaden

Mit Knieschmerzen vom Feld: RB-Kapitän Willi Orban

Mit Knieschmerzen vom Feld: RB-Kapitän Willi Orban
Copyright: Imago/Picture Point LE

Willi Orban war schon abmarschbereit, da wummerte aus der RB-Kabine noch die Playlist von Nordi Mukiele. Orban, den Rucksack auf dem Rücken und die Trainingsjacke bis unters Kinn zugezogen, hatte allerdings auch Vorsprung vor seinen Kollegen, denn der Ungar hatte die DFB-Pokalpartie beim VfL Wolfsburg Mittwochabend früh in der 25. Minute verlassen und sich mit dem Verdacht auf einen Meniskussschaden im linken Knie in die Kabine begeben.

Erinnerung an 2011

Die sechs Tore zum späteren 6:1, zu dem Orban das 1:0 beigesteuert hatte (13.), bekam der Abwehrchef deshalb "nur mit einem Auge im TV mit", wie er nach der Partie erzählte. Lediglich die letzten zehn Minuten verfolgte er am Spielfeldrand. "Aber da war ja alles schon vorbei."

Der Kapitän der Sachsen wirkte nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung alles andere als niedergeschlagen, auch wenn die erste Selbstdiagnose ernüchternd klang: Meniskusschaden, vermutlich im Außenbereich. Was Orban so sicher macht? "Das hatte ich schon mal", in der Saison 2011/2012 war das. Damals, noch beim 1. FC Kaiserslautern, hatte er sich den Außenmeniskus eingerissen. Er fiel in der Folge drei Wochen aus.

Mit Brumas Hilfe

Für Orban wäre es die erste Verletzung nach einer Schnittwunde aus dem Februar 2018, sein letzter Ausfall für RB (zwei Spiele). Sicherheit über den Grad der Verletzung soll ein MRT am Donnerstagmorgen geben. "Um zehn  Uhr komme ich in die Röhre", sagte Orban, der sachlich seinen 25-Minuten-Einsatz resümierte und nicht einmal sicher war, ob das erste Tor auf seine Kappe ging. Der Ball war ihm nach einer Ecke von Emil Forsberg und Seitfallziehern von Marcel Halstenberg und Dayot Upamecano vor die Füße gesprungen und anschließend vom Rücken des Wolfsburgers Jeffrey Bruma ins Tor gegangen.

"Ich weiß gar nicht genau, wie der Ball reingegangen ist", sagte er. "Aber ich nehme ihn gern. Der Treffer war ja auch wichtig, es ist nie leicht, mit einem Standard einen Dosenöffner hinzubekommen." Orban erinnerte an die vergangenen Tage, in denen im Anschluss an das 1:2 beim SC Freiburg viel über die Haltung einzelner Spieler debattiert wurde. "Wir haben ja zuletzt viel über Einstellung geredet und das war ein absolutes Willenstor."

Wie er zu seiner Verletzung gekommen ist, konnte er hingegen gut rekapitualieren. "Ohne Fremdeinwirkung", sagte er. "In der Drehung hatte ich das Gewicht auf dem linken Standbein und dann habe ich ein Stechen gespürt."

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