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„Deckel-Topf“: Wie RB Frankfurts Offensive ausgeschaltet hat

Dreierkette (plus eins): Orban, Mukiele und Ilsanker (v.l.).

Dreierkette (plus eins): Orban, Mukiele und Ilsanker (v.l.).
Copyright: imago/Picture Point LE

104 Bälle hat Eintracht Frankfurt am Samstag im Spiel gegen RB Leipzig in den Hinterhof der Sachsen geschlagen. Aus Angst vor Leipzigs Pressingfußball?

Hütter: „Das waren mir zu viele hohe Bälle“

Ja. So konnte man jedenfalls Hütters Analyse lesen. Der Österreicher war in der Saison 2014/2015 Coach in Salzburg unter dem damaligen Red-Bull-Gesamtsportdirektor Ralf Rangnick, der ihm am Wochenende als Trainer gegenüberstand. Hütter sagte: „Wenn man die Spieler von Leipzig kennt, und das tue ich, weil ich ja in Salzburg mit Ralf zusammengearbeitet habe, dann weiß man, auf was sie aus sind. Deswegen muss man die erste Pressingkette überspielen. Trotzdem waren mir das zu viele hohe Bälle.“

Es waren nämlich nicht nur über 100, was auf die gespielten 93 Minuten runtergebrochen einen langen Ball pro Minute bedeutete. Es kamen auch nur 32 davon an, und keiner dieser Bälle konnte von einem der drei Frankfurter Stürmer Rebic, Jovic und Haller verwertet werden, was vor allem daran lag, dass sie so gut wie abgemeldet waren.

Der Grund dafür war eine Dreierkette, die Rangnick gegen den „Büffel“-Sturm der SGE gestellt hatte. Zum einen, um alle drei in den entscheidenden Momenten in Manndeckung nehmen zu können. „Deckel-Topf“, wie Diego Demme später erklärte. Und weil mit Ibrahima Konaté (gelbgesperrt) und Dayot Upamecano zwei Innenverteidiger fehlten, die vor allem Speed in die Viererkette bringen, mit der RB normalerweise agiert.

Kaum Entfaltung für Frankfurts Büffelherde

So standen Stefan Ilsanker, Willi Orban und Nordi Mukiele den drei Frankfurtern gegenüber, die bis dato 32 der 40 Saisontore der Hessen erzielt haben – Haller elf, Rebic sieben und Jovic 14. Keiner von ihnen hatte eine Torchance, es gab überhaupt nur zwei Frankfurter Top-Gelegenheiten für ein Tor, ein Freistoß von Kostic und ein Schuss ans Außennetz von Gacinovic.

„Wenn man nur anderthalb Torchancen zulässt gegen einen so offensivstarken Gegner mit der Qualitäten von drin, ist über das, was die da hinten gespielt haben, alles gesagt“, urteilte Rangnick über das Spiel seiner Dreierkette, die ihm äußerst gefallen hat. „Sie waren sehr fokussiert, sehr konzentriert. Nordi wie Ilse haben es gut gemacht, und Willi in der für ihn ungewohnten Position in der Dreierkette auch.“

„Für uns war nach dem Ausfall von Ibrahima Konaté schnell klar, dass die Dreierkette das richtige Mittel gegen Frankfurt ist“, fügte Rangnick hinzu. Rechtsverteidiger Lukas Klostermann pflichtete ihm bei: „Wir wussten, dass Frankfurt den einen oder anderen langen Ball einstreuen wird. Ich denke, dass vor allem die Drei in der Mitte das überragend gemacht und kaum einen Zweikampf verloren haben.“

Mit Diego Demme vor der Kette war die Offensive so gut wie neutralisiert. „Mit den Dreien hinten und mir davor haben wir Frankfurts Sturm gut aus dem Spiel genommen“, sagte der später. „Sie hatten echt wenig Entfaltung.“ (RBlive/mhe)

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