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von Ullrich Kroemer

DFB-Team gewinnt dezimiert: Einwechsler Timo Werner kommt und trifft

Elfter Treffer im DFB-Team: Timo Werner gegen Gert Krams

Elfter Treffer im DFB-Team: Timo Werner gegen Gert Krams
Copyright: imago/Hartenfelser

Timo Werner brauchte nicht lange, bis er beim EM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft in Estland auf Betriebstemperatur war. Fünf Minuten nach seiner Einwechslung in der 66. Minute schickte Ilkay Gündogan den Leipziger mit einem langen Diagonalball auf die Reise. Werner startete seinen Sprint von der linken Seite hinter die Abwehrkette genau zum richtigen Zeitpunkt, nahm den Ball mit der Brust mit, legte ihn sich auf den rechten Fuß und schloss zum 3:0 (0:0)-Endstand ab (71.). Nach der Tor-Flaute des Stürmers bei RB Leipzig die beste Nachricht aus RB-Sicht von diesem Länderspielabend.

Timo Werner: „In der Nationalmannschaft mit Toren gehapert”

„In der Nationalmannschaft hat es in den letzten Monaten mit den Toren gehapert, ich bin froh, dass ich heute so ein gutes Tor machen konnte. Das war ein super Pass vom Ilkay”, freute sich Werner am RTL-Mikrofon. Bundestrainer Joachim Löw lobt: „Gerade in so einem Spiel, gerade in Unterzahl braucht man Spieler, die die Mannschaft verstärken. Das hat Timo gut gemacht.”

Werner war wegen eines grippalen Infektes erst am Mittwoch zur Nationalmannschaft nachgereist und musste in Tallinn zunächst Freiburgs Luca Waldschmidt den Vortritt lassen. Der Neuling arbeitete zwar viel, hatte aber bis auf einen Torschuss in der Startphase keine gefährlichen Szenen. Als Werner kam, belebte das das Angriffsspiel in einer Phase, in der die Esten gerade mehr Spielkontrolle bekamen. Werners zweite Großchance, als er von der Strafraumgrenze abzog, hielt Estlands Keeper Sergei Lepmets mit einer Glanzparade (85.).

Bis Matchwinner Ilkay Gündogan das DFB-Team mit zwei abgefälschten Toren aus der Distanz auf Kurs brachte (51., 57.), hatte die deutsche Mannschaft Probleme gegen Underdog Estland. Nach einer unkonzentrierten Anfangsphase und einer frühen und harten Roten Karte gegen Innenverteidiger Emre Can (14.), der nach einem riskanten Anspiel von Niklas Süle gegen Linksaußen Frank Liivak zu spät kam, enfaltete das DFB-Team kaum Torgefahr. Bis auf einen Freistoß von Marco Reus ans Lattenkreuz gab es kaum gefährliche Szenen, während die Esten zwei, drei gefährliche Situationen hatten. In der Defensive rückte Joshua Kimmich für Can als Innenverteidiger in die Abwehrkette.

Viele kleine Fehler von Halstenberg

Kimmichs Nebenmann Marcel Halstenberg erwischte keinen guten Start in die Partie. Der 28-Jährige verlor in der ersten halben Stunde Bälle, leistete sich Stockfehler und war defensiv nicht konsequent im Zweikampf. Offensiv war Halstenberg ebenso wie Klostermann auf der rechten Seite in der ersten Hälfte kaum ins Spiel eingebunden.

Während Halstenberg sich zwar stabilisierte und keine Fehler mehr leistete, jedoch aoffensiv auch in den zweiten 45 Minuten blass blieb und erst in der letzten Viertelstunde im Zusammenspiel mit Werner besser ins Spiel kam, steigerte sich Klostermann in der zweiten Hälfte. Defensiv war er aufmerksam, als er in einer gefährlichen Szene gerade noch so vor Gegenspieler Liivak die Fußspitze an den Ball bekam (63.). Offensiv war der 1,89-Meter-Mann als Vor-Vorbereiter am 2:0 beteiligt, als er von der rechten Seite auf Marco Reus passte, der mit der Hacke auf Gündogan ablegte.

Insgesamt war das jedoch gegen die tiefstehenden und bisweilen durchaus mutig und ballsicher konternden Esten kein Spiel, in dem sich die Leipziger Flügelzange auszeichnen konnte. „Das war ein schweres Spiel”, bilanzierte Timo Werner. „Wir wussten, dass es schwer werden würde, weil sich auch die Niederländer hier schwergetan haben. Und mit der Roten Karte haben wir nochmal was drauf gesetzt. Aber am Ende ist es ein verdienter Sieg. Mit einem Mann weniger 3:0 zu gewinnen, ist schon gut.” Aber eben nur eine Halbzeit lang. (RBlive)

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