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"Falscher Eindruck" bei RB-Quartett Krösche will Gespräche über Zukunft in Leipzig starten

Markus Krösche will mit Orban, Sabitzer, Halstenberg und Forsberg über die Zukunft bei RB Leipzig sprechen.

Markus Krösche will mit Orban, Sabitzer, Halstenberg und Forsberg über die Zukunft bei RB Leipzig sprechen.

Willi Orban, Marcel Halstenberg, Emil Forsberg und Marcel Sabitzer: Bei vier langjährigen Spieler von RB Leipzig mit Verträgen bis 2022 müssen die Worte von Sportdirektor Markus Krösche zuletzt geklungen haben, als habe ihre Bedeutung in der Kaderplanung abgenommen. Krösche hatte nicht mehr ausgeschlossen, Spieler ablösefrei gehen zu lassen und auch eingeräumt, nicht unbedingt alle vier halten zu können. Diesem Bild trat er nach dem Sieg gegen Arminia Bielefeld entgegen.

Krösche: "Falscher Eindruck ist entstanden"

"Da ist ein falscher Eindruck entstanden. Das sind alles Jungs, die mit RB Leipzig Geschichte geschrieben haben und sie sind auch in dieser Saison wieder Leistungsträger", unterstrich Krösche. Insbesondere die letzten Partien geben ihm dabei Recht. Bis auf das Spiel gegen Freiburg, das Orban, Halstenberg und Sabitzer verpassten, standen sie zumeist von Beginn an gemeinsam auf dem Rasen. Allerdings fehlten zuletzt Angelino und nun Upamecano, Konaté ist nach langer Verletzungspause erst wieder bei Kurzeinsätzen.

RB Leipzig will mit Routiniers über Zukunft sprechen

Sabitzer (27) erzielte gegen Bielefeld den Siegtreffer und ist aus dem Quartett ohnehin der unumstrittenste Spieler. Die anderen gehören mit 28 und 29 Jahren bereits zu den älteren Eisen. Es würde daher nicht verwundern, wenn hier andere Transfergesetze gelten, als bei den großen Deals mit Timo Werner, Dayot Upamecano oder Naby Keita. Zum einen, weil bis auf Sabitzer keiner der drei die ganz großen Millionensummen einspielen wird. Zum anderen, weil man den verdienten Kräften eine Luftveränderung möglicherweise nicht mehr verbauen würde. Krösche bekräftigte aber nun, dass RB Leipzig keinesfalls beabsichtige, Verträge auslaufen zu lassen. "Wir werden nun Gespräche führen, welche Ideen sie haben und wo sie ihre Zukunft sehen. Aber es sind sehr wichtige Spieler für uns."

(RBlive/msc)