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Von Martin Henkel, Ullrich Kroemer

„Fünf Minuten haben mir für ein Tor gereicht” Reaktionen nach der Pokalschlacht in Bremen

Jubel-Klemme: Emil Forsberg zwischen Nordi Mukiele und Ibrahima Konaté.

Jubel-Klemme: Emil Forsberg zwischen Nordi Mukiele und Ibrahima Konaté.

Die ersten Reaktionen nach dem 2:1 (1:1, 0:0) von RB Leipzig bei Werder Bremen im Halbfinale des DFB-Pokals:

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): „Wenn du in der 120. Minute ein Tor machst, ist das unglaublich emotional. Heute hat jeder gesehen, dass die turbulente Woche keinerlei Auswirkungen auf die Leistung, auf die  Mentalität hatte. Die Jungs haben das Herz einfach am rechten Fleck. Wir haben verdient gewonnen, aber es war eng. Bremen hat das mit guten, einfachen, geradlinigen Mitteln nach vorn gespielt. Das war schwer zu verteidigen, es gab wenig Pressingmomente, um Bälle zu gewinnen, sondern uns viel ins Rückwärtsverteidigen gebracht. Das war unangenehm, Bremen hat es sehr gut gemacht. Ich persönlich bin froh, dass wir gewonnen haben. So kann keiner sagen, eine Niederlage hätte etwas mit meiner Entscheidung Anfang der Woche zu tun gehabt. Wahnsinn, wie die Jungs Gas gegeben haben. Ein Riesen Kompliment!"

Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): „Das war heute Pokal, wie er leibt und lebt. Wir haben gegen einen extrem starken Gegner viel Energie auf den Platz gebracht. Wir hatten vor der Pause die besseren Chancen. Danach war es ausgeglichen, später ging es hin und her. Das Ende ist sehr, sehr schade, ich bin sehr traurig, weil wir heute so viel investiert haben. Es bleibt festzuhalten, dass die Mannschaft heute eine beeindruckende Reaktion gezeigt."

Forsberg: „Das war ein kleines Geschenk von mir”

Oliver Mintzlaff (Geschäftsführer RB Leipzig): „Das ist fantastisch. Dass es so spannend und ein harter Abnutzungskampf wird, habe ich nicht gedacht. Dennoch ziehen wir hochverdient ins Pokalfinale ein, das zweite Mal in drei Jahren. Damit kommen wir unserem Ziel ein gutes Stück näher, eine fantastische Saison zu spielen.”

Emil Forsberg (Torschütze RB Leipzig): „Ich war fünf Minuten im Spiel, das hat gereicht, ein Tor zu machen. Passt. Ein schönes Tor, genauso wollen wir spielen. Hinter die Kette kommen und dann querlegen. Wir sind super glücklich und stolz, ins Finale einzuziehen. Es gibt ein paar Spieler, die noch kein Pokalfinale gespielt haben, das war ein kleines Geschenk von mir.”

Peter Gulacsi (Torhüter RB Leipzig): "Es ist sehr schade, das wir heute keine Fans im Stadion hatten. Wir haben in der Kabine Hee-chan ein bisschen gefeiert für seine Leitung, mehr nicht. Wir waren in den vergangenen Jahren oft nah dran, einen Titel zu holen. Jetzt wäre es schön, endlich einen Titel zu holen. Wir freuen uns sehr aufs Finale."

Marcel Sabitzer (Kapitän RB Leipzig): "Ich dachte erst, so wie es läuft, sind wir sind ausgeschieden. Im Spiel haben wir uns anfangs von dem Geschreie und Gebrülle hier anstecken lassen, manchmal dachte man, das ist ein Irrenhaus hier. Aber wir hatten das Glück auf unsere Seite. Das Tor von Emil war extrem erleichternd. Der Sieg ist hochverdient. Wir sind glücklich."

Davie Selke: „Wir waren nah dran an etwas Besonderem”

Leonardo Bittencourt (Torschütze Werder Bremen): „Wir haben heute immer weitergemacht und haben uns belohnt mit dem Ausgleichstreffer. Was sollen wir machen? Wir müssen das Positive aus dem Spiel nehmen, dass wir genauso auch in der Liga auftreten. Wir haben heute gezeigt, dass die Mannschaft noch lebt. Wir haben für uns Gas gegeben.

Davie Selke (Stürmer Werder Bremen): „Riesenrespekt ans ganze Team. Auch Respekt an den Trainer. Wenn wir so auftreten wie heite, gibt es keinen Grund, etwas zu ändern. So eine Reaktion zu zeigen gegen so einen starken Gegner ist nicht selbstverständlich. Wir wollten heute unbedingt was zeigen, wir waren ganz nah dran an etwas ganz Besonderem.”

(RBlive/ukr/mhe)