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„Gegen Bayern und Dortmund gewinnen – das kommt noch” Emil Forsberg will noch fünf Jahre weiterspielen

Die Mähne im Wind: Emil Forsberg gegen Raphael Guerreiro.

Die Mähne im Wind: Emil Forsberg gegen Raphael Guerreiro.

Emil Forsberg gibt sich und RB Leipzig noch Zeit für den großen Coup. Bei der 1:3-Niederlage gegen Borussia Dortmund hatte RB wieder einmal den großen Wurf gegen einen Topgegner in der Bundesliga verpasst. Zuletzt gewannen die Leipziger unter Trainer Ralph Hasenhüttl gegen die beiden Branchenriesen. Das war 2017 beziehungsweise 2018. „Klar, wollen wir auch gegen Dortmund und Bayern gewinnen – aber das kommt noch, da bin ich mir sicher”, sagte Forsberg im Sport1-Doppelpass an diesem Sonntagvormittag. Dass das in diesem Jahr gelingt, glaubt Forsberg eher nicht. Eine mutige Titelansage verkniff er sich nach dem verpatzten Auftritt gegen die Schwarz-Gelben: „Es wird schwer, Bayern zu fangen. Wir müssen versuchen, die ein bisschen unter Druck zu setzen.”

Zum verlorenen Spitzenduell sagte der Mittelfeldmann: „Wir haben in der ersten Hälfte viel richtig gemacht und in der zweiten viel falsch. Leidenschaft und Wille war von Anfang an da, in der zweiten Hälfte überhaupt nicht mehr.” Leipzig habe gegen die Spitzenteams in der Bundesliga zu viele Spiele gemacht, „wo der letzte Punch und die Ruhe im letzten Drittel gefehlt haben”.

Emil Forsberg: „Wichtig, erfahrene Spieler zu haben”

Forsberg wird in diesem Jahr 30 Jahre alt, denkt aber nicht ans Karriereende. „Ich hoffe, dass ich noch mindestens fünf Jahre gut spielen kann”, sagte der Offensivroutinier von RB Leipzig. Wie lange es für den Schweden bei den Sachsen noch weitergeht – sein Vertrag läuft bis 2022 –, ist derzeit noch offen. Forsberg warb jedoch für reife Kicker wie er einer ist: „Es ist wichtig, in einer Mannschaft erfahrene Spieler zu haben. Spieler, die die Abläufe besser kennen als die neuen. Dann können wir auch die neuen besser integrieren.”

Forsberg spielt bereits seit 2015 bei Rasenballsport. „Ich habe wohl viel richtig gemacht hier, weil ich immer noch da bin. Ich fühle mich wohl in Leipzig”, so der Sympathieträger. 2018 hatte Forsberg wegen einer komplizierten Schambeinverletzung um seine Karriere gebangt. „Fast jeder hat gesagt, dass ich wegen der Leistenprobleme nicht mehr Fußball spielen kann, aber man muss auch mental stark sein und hoffen, dass es besser wird. Ich kann wieder geilen Fußball spielen”, sagte er.

In dieser Saison formte Trainer Julian Nagelsmann den Mittelfeldregisseur mehr und mehr zum falschen Neuner um. „Ich bin leider nicht 1,90 groß, aber ich versuche mich clever zu bewegen”, kommentierte Forsberg. (RBlive/ukr)