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Hasenhüttl erklärt die Rotation: „Die frühen Früchte sind oft die faulen“

Ralph Hasenhüttl

Ralph Hasenhüttl

RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl hatte schon vor Sassionbeginn angekündigt, er werde aufgrund der Belastung aus Liga, Pokal und Champions League auf eine auch für ihn neue Rotation setzen. Er hat Wort gehalten: Gegen Gladbach brachte er im Vergleich zum Spiel gegen Monaco fünf Neue, sah zwei unterschiedliche Halbzeiten und sagte anschließend nach dem 2:2 (2:1) gegen Borussia Mönchengladbach: „Die frühen Früchte sind oft die faulen.“

Erste Halbzeit: Stürmisches RB

Die fünf Neuen waren Bernardo (für Marcel Halstenberg), Konrad Laimer (für Diego Demme), Naby Keita (zurück von Verletzung), Kevin Kampl (Marcel Sabitzer) und Jean-Kévin Augustin (Yussuf Poulsen). Außerdem spielte der Monaco-Sechser Stefan Ilsanker für Willi Orban. In der erste Hälfte sah Hasenhüttl ein stürmisches RB, das zwei Mal durch Timo Werner (17.) und Augustin (31.) in Führung ging. Thorgan Hazard hatte nach einem Foul von Bernardo an Hofmann den fälligen Strafelfmeter zum 1:1 verwandelt.

Hasenhüttl meinte später: „Wir hatten in der 1. Hälfte eine Mannschaft auf dem Platz, die wußte, was sie tun muss. Das war wie aus einem Guss, fast beängstigend gut für eine Truppe, die so noch nicht auf dem Platz gestanden ist. Aber die frühen Früchte sind oft die faulen. Es ist nicht alles Gold, was glänzt.“

In der zweiten Hälfte übernahm Gladbach das Kommando auf dem Platz, und Hasenhüttl musste mitansehen, wie sein Team in vielen Bereichen einbrach. Selbst Diego Demme für Augustin ins Spiel zu bringen, brachte keine Stabilität mehr. „Die war nicht zu finden“ sagte er, „egal, was ich versucht habe. Wir hatten in der Bewegung nach hinten schon in Halbzeit eins Defizite. Wenn du 3:1 führst, ist das alles okay, dann kannst du einen Gang zurückschalten. So haben uns dann ein paar Körner im Tank gefehlt.“

Hasenhüttl: „Wir machen im Moment den Sack nicht zu.“

Hasenhüttl urteilte deshalb über seine erste Rotation: „Das Experiment ist teils geglückt. Wir hatten in der 1. Hälfte eine Mannschaft auf dem Platz, die wußte, was sie tun muss. Mir war in der Halbzeitpause schon klar, dass wir ein drittes Tor brauchen werden, um das Spiel zu gewinnen. Es fehlt uns im Moment, dass wir den Sack nicht zumachen. Das ist schade. Nach hinten raus müssen wir dankbar sein, dass wir noch einen Punkt mitnehmen.“

Weiter sagte er: „Der Gegner wurde immer stärker, Gott sei Dank konnten wir den einen Punkt mit Händen und Füßen festhalten. Für die Art und Weise, wie wir in der ersten Halbzeit agiert haben, war das zu wenig. Da muss mehr dabei rumkommen. Wir müssen cleverer und abgebrühter werden, uns nicht am eigenen tollen Spiel ergötzen, sondern zielstrebig bleiben. Das ist nicht immer ganz einfach, wenn der Kopf ein bisschen müde wird und in den Englischen Wochen die Beine schwer. Das ist der Entwicklungsschritt den wir noch setzen müssen, um eine Spitzenmannschaft zu werden.