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Kampl plädiert für Rangnick als Interimstrainer

Nach zweieinhalb Jahren sind Ralf Rangnick und Kevin Kampl nun wiedervereint.

Nach zweieinhalb Jahren sind Ralf Rangnick und Kevin Kampl nun wiedervereint.

Kevin Kampl hat sich für Ralf Rangnick als Übergangstrainer bei RB Leipzig ausgesprochen. Bei MDR Sachsen berichtete der Mittelfeldspieler zudem über die ersten Wochen als Papa, in denen er seinen Urlaubs-Trainingsplan nicht immer komplett absolvieren konnte.

Kevin Kampl: „Würde mich freuen, wenn Rangnick übernimmt”

Am Rande der Leistungstest und medizinischen Untersuchungen bei RB Leipzig hat sich Führungsspieler Kevin Kampl auch zur Trainerfrage geäußert. Auch der 27-Jährige sagte im MDR-Hörfunk (demnächst auszugsweise in der Mediathek), dass er noch „keine Ahnung” habe, wer das Team 2018/19 führt: „Wer es macht, weiß ich nicht.”

Doch Kampl plädierte für Sportdirektor Rangnick. „Ich kenne Ralf Rangnick zwar schon einige Zeit, hatte ihn aber noch nicht als Trainer”, sagte der gebürtige Solinger. „Aber er ist als Trainer top, hatte überall Erfolg. Ich persönlich würde mich freuen, wenn er das eine Jahr übernimmt.”

Kampl über Julian Nagelsmann: „Sehr gut gemacht”

Und auch die Verpflichtung von Julian Nagelsmann ab 2019 kommentierte Kampl: „Da hat der Verein einen Toptransfer gemacht. Er soll ein sehr guter Typ sein und ein Toptrainer ist er auch schon mit seinen 30 Jahren. Da kann man dem Verein nur sagen: sehr gut gemacht”, schätzte Kampl ein.

Die fußballfreie Zeit verbrachte Kampl unter anderem im Urlaub in Spanien. Vor allem aber widmete er sich seinem erst wenige Monate altem Sohn Jordi Noel, der in der Nacht vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg Anfang Mai geboren wurde. „Ich habe den Fußball komplett beiseite gelassen und mich komplett auf den Kleinen konzentriert, weil es das Schönste ist, was es gibt”, berichtete Kampl.

Kampls erste Wochen als Papa: „Stressig”, aber „extra Schwung”

Das soll sich auch auf seine Leistung auswirken. „Der Kleine gibt mir extra Schwung und positive Energie, weil das Glücksgefühle ausgelöst hat, die ich am liebsten auf dem Fußballplatz rauslassen würde”, sagte er. Doch der RB-Profi verschwieg auch nicht, wie groß die Umstellung anfangs für ihn war. „Die ersten Wochen waren schon stressig mit dem Kleinen. Wir mussten oft zum Arzt, weil er drei Wochen zu früh kam und viel Bauchschmerzen hatte”, so Kampl. „Das ist schon eine Umstellung, das muss man auch erstmal lernen, wenn man zum ersten Mal Papa wird. Manchmal habe ich ihm nachts die Flasche gegeben und bin dabei selbst eingeschlafen.”

Unter der zusätzlichen Verantwortung litten auch Kampls Trainingsaufgaben im Urlaub ein wenig. „Ich konnte das leider nicht jeden Tag ganz so erfüllen, wie es auf dem Plan stand, habe aber immer versucht, alles nachzuholen”, so der Musterprofi. Doch nach eigener Angabe ist der Blondschopf „topfit. Ich habe keine Probleme, laufen kann ich eh immer gut”, sagte er.

Euro League statt Vorbereitung: „Elend lange Training ist nervig”

Dass RB kaum reine Trainingszeit bleibt, sondern bereits am 26. Juli das erste Pflichtspiel in der Europa-League-Qualifikation ansteht, bewertet Kampl positiv. „Ich finde es gut, dass wir so viele Spiele haben. Wenn man immer so elend lange Training hat und wenig Spiele, ist das nervig. Da absolviere ich lieber früh, viele Spiele.”