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Konaté will mit Upamecano „zentrales Gelenk von RB Leipzig bilden”

Dayot Upamecano gegen Kingsley Coman, Ibrahima Konaté blockt Robert Lewandowski.

Dayot Upamecano gegen Kingsley Coman, Ibrahima Konaté blockt Robert Lewandowski.
Copyright: imago/Philippe Ruiz

Ibrahima Konaté ist wohl das größte Schnäppchen, das RB Leipzig in jüngster Vergangenheit geglückt ist. Der Innenverteidiger kam 2017 ablösefrei aus der französischen zweiten Liga nach Leipzig und hat eine ebenso große Karriere wie Transferwertsteigerung vor sich. Ein absoluter Glücksfall für beide Seiten.

Im ausführlichen Interview mit dem französischen Fußball-Magazin Onze Mondial berichtet Konaté, warum man ihn in Frankreich ablösefrei ziehen ließ. Die Situation im Klub sei angespannt gewesen. „Niemand wusste was los war”, berichtet „Ibou”. Trainer Albert Cartier hatte den Klub verlassen, der Vereinsbesitzer ließ sich nur selten sehen und es gab lange keine konkrete Perspektive. Während die Profis bereits im Urlaub waren, machte der damals 18 Jahre alte Konaté noch sein Abitur in Sochaux.

Auch der 1. FC Köln wollte Konaté

„Inzwischen wurden die Clubs, die mich verpflichten wollten, immer beharrlicher. Unter ihnen: RB Leipzig.” Der heute 19-Jährige berichtet: „Ich sah, dass der Club nicht zögerte, junge Leute wie Upamecano spielen zu lassen. Ich habe gesehen, dass er regelmäßig spielte, also hat es mich inspiriert.” Klick gemacht habe es dann, als Kontaé die Trainingsanlagen und die Akademie von Rasenballsport sah.

Obwohl auch der 1. FC Köln, Lyon und Toulouse interessiert gewesen seien, entschied sich der Hüne für RB und die Bundesliga. Die deutschen Erstligisten hätten „keine Angst, junge Leute zum Spielen zu bringen. Und dann ist die Bundesliga eine der besten Ligen in Europa. Warum also nicht das Risiko eingehen, in eine sehr große Liga zu gehen und gegen internationale Spieler zu spielen, gegen Spieler, die die Weltmeisterschaft gewonnen haben?”, fragt Konaté.

„Wie ein großer Bruder”: Konaté schwärmt von Dayot Upamecano

Die wichtigste Rolle für Konaté spielt sein Nebenmann Dayot Upamecano. „Ich weiß, dass Dayot Upamecano wie mein Bruder ist. Ich kann nicht sagen: ,Wir stehen im Wettbewerb‘. Er hat mehr Erfahrung als ich. Ich lerne viel von ihm. Er hilft mir jeden Tag. Es hilft mir, mich zu integrieren und noch besser zu verteidigen. Ich mache Fortschritte mit ihm.”

Konaté schwärmt regelrecht von dem nur ein Jahr älteren Vorbild. „Er ist ein wirklich starker Verteidiger. Wenn Sie mit ihm ins Duell gehen, sollten Sie körperlich bereit sein.  Auch wenn er jung ist, ist er schon ein großartiger Spieler. Menschlich hat er eine großartige Persönlichkeit. Er ist ein bescheidener und nüchterner Mann, er hat seinen Kopf auf beiden Schultern. Er weiß, wohin er gehen will.”

So sieht Konaté denn auch die Zukunft bei RB gemeinsam mit Upamecano in der Startelf. „Unser Ziel ist es, zusammen zu spielen. Schließlich möchten wir das zentrale Gelenk von RB Leipzig bilden.” (Rblive/ukr)

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