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Löw nominiert Halstenberg – Forsberg und Poulsen in Play-Offs

DFB-Debütant Marcel Halstenberg von RB Leipzig.

DFB-Debütant Marcel Halstenberg von RB Leipzig.

Bundestrainer Joachim Löw hat überraschend RB Leipzigs Linksverteidiger Marcel Halstenberg für die Testspiele gegen England in London (10.11.) und in Köln gegen Frankreich (14.11.) nominiert. Es ist die erste Berufung für den 26-Jährigen in die Nationalmannschaft.

Großer Karrieresprung für Halstenberg

Für Halstenberg erreicht damit ein großes Karriereziel. Der Linksfuß hatte sich im Gespräch mit der MZ vor einem Jahr allerdings zurückhaltend zu dem Thema geäußert. Auf die Frage, wieso er noch nie für den DFB gespielt habe, auch nicht in den U-Auswahlmannschaften, meinte Halstenberg: „Ich war wohl nicht gut genug.“

Der gebürtige Hannoveraner, der am Samstag (15.30 Uhr) gegen seinen Heimatklub aufläuft, ist tatsächlich ein Spätstarter, vor RB spielte er für Hannover, Dortmund II und den FC St. Pauli. Doch am Cottaweg hat er sich kontinuierlich weiter entwickelt und sich in den Stamm von Trainer Ralph Hasenhüttl gespielt. Er gehört mit 14 von 16 Pflichtspielen zu den Dauerbrennern der Sachsen. „Schon seit ich ein kleiner Junge war“, sagte er Freitag, „war es mein Traum, Nationalmannschaft spielen zu dürfen. Dass dieser jetzt in Erfüllung gegangen ist, macht mich schon ein bißchen stolz.“

Löw begründet Nominierung

Halstenberg ist nach Timo Werner und Diego Demme der dritte deutsche RB-Profi, den er in seinen Kader nimmt. Löw sagte: „Marcel Halstenberg hat in seinem Verein konstant gute Leistungen gebracht und auch bei seinen Auftritten in der Champions League unter Beweis gestellt, dass er auf internationalem Niveau mithalten kann. Wir sind von seinem Potenzial überzeugt und haben nun die Gelegenheit, ihn gegen starke Gegner zu testen.“ RB-Sportdirektor Ralf Rangnick sagte: „Die Nominierung freut mich sehr für ihn. Er hat sich in den letzten zwei Jahren stetig weiterentwickelt. Die Berufung ist eine Bestätigung.“

 

Timo Werner auf einem guten Weg zurück

Der zweite nominierte RB-Profi, Timo Werner, ist zwar noch nicht wieder bei 100 Prozent. Aber er zeigte gegen den FC Porto, dass er auch die nicht ganz einfachen Tore schon wieder zu machen im Stande ist. „Timo ist wieder auf einem guten Weg. Dementsprechend wird der Teamchef nicht auf ihn verzichten“, bereitet sich Ralph Hasenhüttl schon darauf vor, dass er ihn in der Länderspielpause nicht im Training hat. Was er aber nicht als Problem empfindet. „Ich sehe es immer mit einem lachenden Auge, wenn ein Spieler nominiert wird.“

Ralph Hasenhüttl wünscht Forsberg und Poulsen viel Glück

Außerdem stehen besonders für Emil Forsberg (mit Schweden gegen Italien) und Yussuf Poulsen (mit Dänemark gegen Irland) ganz wichtige Duelle in den Play-Offs der WM-Qualifikation an. „Schweden hat das schwerste Los“, kommentierte Forsbergs Trainer die anstehenden Partien seines Spielmachers. Beiden wünscht er „alles gute und am liebsten schicke ich sie weg, wenn wir vorher noch gewonnen haben“, forderte er zuvor nochmal Bestleistungen von seinen Nationalspielern gegen Hannover 96.

Bruma für Portugal nominiert

Außerdem darf Bruma auf einen Einsatz für Portugal hoffen. Diesmal steht er bei der A-Nationalmannschaft mit im Aufgebot für die Freundschaftsspiele gegen Saudi Arabien und die USA. Die Portugiesen haben sich für die Weltmeisterschaft in Russland bereits qualifiziert.