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Matheus Cunha Leipzigs Stürmer trifft für Brasiliens U23

Erst gefoult, dann getroffen: Leipzigs Stürmer Matheus Cunha

Erst gefoult, dann getroffen: Leipzigs Stürmer Matheus Cunha

Mit einem Treffer des Leipziger Bundesligaprofis Matheus Cunha besiegten Brasiliens U23-Fußballer bei der südamerikanischen Olympia-Qualifikation in Kolumbien den Nachwuchs Uruguays 3:1 (2:0). Der 20 Jahre alte RB-Stürmer markierte in der 31. Minute per Strafstoß das zwischenzeitliche 2:0, nachdem er zuvor selber gefoult worden war.

Cunha fasst nicht Fuß

Dagegen ging der Leverkusener Paulinho, der beim 1:0 gegen Peru zum Turnierauftakt noch Siegtorschütze war, diesmal leer aus und wurde nach 67 Minuten ausgewechselt. Für Cunha kam nach 80 Minuten Team-Youngster Reinier. Real Madrid hatte am Montag die Verpflichtung des erst einen Tag zuvor 18 Jahre alt gewordenen Supertalents von Brasiliens Meister Flamengo aus Rio de Janeiro vermeldet.

Die zehn südamerikanischen Nachwuchs-Mannschaften spielen zunächst in zwei Gruppen die vier Teilnehmer der Finalrunde aus. Im Duell Jeder gegen Jeden geht es dann um die beiden Tickets für die Sommerspiele in Tokio, wo Brasilien seinen Olympiatriumph von Rio 2016 durch den Finalsieg gegen Deutschland wiederholen will.

Cunha wurde von seinem Klub für dieses Turnier freigestellt - auch, weil er aktuell nicht zur ersten Garde des Tabellenführers gehört. Der Brasilianer, der Sommer 2018 vom FC Sion (Schweiz) in die Bundesliga kam, hat weiterhin Probleme, sein Potenzial voll auszuspielen. Bereits unter Trainer Ralf Rangnick hatte der Stürmer den Status eines Ergänzungsspielers. Unter Julian Nagelsmann hat sich daran wenig geändert. Nachdem er im Sommer viel Einsatzzeit bekam und der neue Coach ihn teils überschwänglich lobte, konnte er sich gegen die Konkurrenz auf seiner Position nicht durchsetzen.

Bei Brasiliens U23 hingegen ist er gesetzt. Zuletzt hatte es geheißen, dass der neue "Big City Club" Hertha BSC von Trainer Jürgen Klinsmann an einer Verpflichtung Interesse habe. Cunha ist aber wegen des Qualifikationsstuniers bis Februar nicht im Lande, das Transferfenster schließt am 31. Januar. (RBlive/sid/mhe).