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Mit Fünferkette und Zweifachtorschütze: Leipzig schlägt Hoffenheim

Dreizehn Spiele für RB Leipzig, sieben Saisontreffer: Yussuf Poulsen

Dreizehn Spiele für RB Leipzig, sieben Saisontreffer: Yussuf Poulsen
Copyright: imago/Jan Huebner

RB Leipzig findet immer besser in die Spur. Bei der TSG Hoffenheim gewannen die Leipziger verdient mit 1:2 (0:0) und rückten auf die internationalen Tabellenränge vor. Matchwinner war Yussuf Poulsen mit einer Premiere.

Julian Nagelsmann hat mit der TSG 1899 Hoffenheim gegen seinen künftigen Arbeitgeber RB Leipzig verloren. Die Kraichgauer mussten sich drei Tage vor dem Champions-League-Schlager gegen Manchester City mit 1:2 (0:0) dem Team von Ralf Rangnick geschlagen geben. Yussuf Poulsen erzielte vor 28.115 Zuschauern in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena in der 53. und 73. Minute beide Tore für die Sachsen. Andrej Kramaric verkürzte in der Nachspielzeit (90.+3) per Foulelfmeter.

Leipzig ist nun durch dem dritten Sieg im sechsten Saisonspiel seit fünf Begegnungen ungeschlagen und rückte auf Tabellenplatz sechs vor.

Unerfahrene Dreierreihe schwächt Hoffenheim

Während RB ohne den angeschlagenen Spielmacher Emil Forsberg antrat, mussten die personell ohnehin geschwächten Gastgeber kurzfristig auch noch auf Kevin Vogt, Ermin Bicakcic und Havard Nordtveit verzichten. Besonders schwer wog der Ausfall von Kapitän und Abwehrchef Vogt, bei dem eine ältere Oberschenkelblessur wieder aufgebrochen ist und der möglicherweise auch im Königsklassen-Knaller am Dienstag gegen den englischen Meister Manchester City mit Pep Guardiola fehlt.

So bildeten die relativ unerfahrenen Kevin Akpoguma, Stefan Posch und Justin Hoogma die Dreierkette. Davon unbeeindruckt setzte die TSG das RB-Team in der Anfangsphase unter Druck. Angreifer Adam Szalai hatte nach 19 Minuten Pech, als sein Kopfball erst an der Latte und dann auf der Torlinie landete.

Die Leipziger agierten zu Beginn eher vorsichtig mit einer Fünferkette mit Stefan Ilsanker im Abwehrzentrum gegen die Mannschaft von Nagelsmann, der im Sommer 2019 zu RB wechselt und dort bereits im Juni einen Vierjahresvertrag unterschrieben hatte. Im Duell gegen seinen künftigen Sportdirektor und jetzigen RB-Coach Rangnick neutralisierten beide Teams sich dann zunächst.

Kevin Kampl versuchte immer wieder, seine Mitspieler auch nach vorne zu treiben, doch oft war die Lücke im zentralen Mittelfeld zu groß. Der Spielführer hatte nach 41 Minuten plötzlich selbst freie Schussbahn, Torhüter Oliver Baumann lenkte das Leder aber an die Latte. Ein abgefälschter Kullerball von Werner landete wenige Szenen danach am linken Posten – diesmal hatte Hoffenheim Glück gegen die stärker aufkommenden Gäste.

Vier Aluminiumtreffer

Die TSG hatte durch eine Doppelchance durch Grillitsch und Belfodil, der den Ball an die Latte köpfte (19.), die größten Möglichkeiten. Insgesamt touchierte der Ball bei beiden Teams gleich viermal das Gehäuse. In der  zweiten Hälfte war von Hoffenheim nicht viel Gefährliches zu sehen, auch weil von Vizeweltmeister Kramaric kaum Impulse kamen. Der Kroate vertändelte nach der Pause auch eine vielversprechende Konterchance.

Die Führung der Leipziger fiel dann, als Posch nach einem grenzwertig harten Zweikampf mit Werner liegen blieb und der Poulsen bedienen konnte. Vehement, aber vergebens forderten die Hoffenheimer einen Freistoß. Schiedsrichter Deniz Aytekin ließ das Tor aber zu Recht gelten.

Erster Bundesliga-Doppelpack für Yussuf Poulsen

Am Ende standen sich die Kraichgauer selbst im Weg: Szalai blockte einen Torschuss des eingewechselten Kerem Demirbay (60.) ab und versemmelte wenige Minuten später selbst eine dicke Chance. Die vielen Auswechslungen machten das zerfahrene Spiel nicht besser. Poulsen traf dann erst den Pfosten für die cleveren Leipziger, ehe er den Ball nach feiner Flanke von Kampl mit dem Oberschenkel zum 2:0 über die Linie drückte.

Für Poulsen der dritte Bundesligatreffer in dieser Saison und sein erster Doppelpack im Oberhaus überhaupt. Zuletzt hatte der Däne 2016 in der 2. Liga gegen Fortuna Düsseldorf doppelt getroffen.

Kurz vor Schluss wurde es noch einmal kurz aufregend, als Ilsanker Belfodil im Strafraum zu Fall brachte. Kein Strafstoß, den man zwingend geben muss. Doch der Anschlusstreffer kam zu spät für Hoffenheim. (RBlive/dpa).

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