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Naby Keita: „Kopf nicht frei“ für Vertragsverlängerung

Naby Keita.

Naby Keita.

Naby Keita fühlt sich bei RB Leipzig „absolut wohl“. Das erklärt er im Interview mit dem Kicker. Über eine Verlängerung seines bis 2020 laufenden Vertrags denkt er aber aktuell nicht nach. „Ich habe jetzt nicht den Kopf frei dafür. Für mich ist es jetzt das Wichtigste, meine Kräfte auf dem Spielfeld zu bündeln. Die kleine Leistungsdelle, die wir gerade hatten, muss ausgebügelt werden. Nichts anderes ist gerade für mich wichtig.“

Als weltbester Spieler bei einem anderen Klub?

Weitere Schritte zu anderen Klubs sind perspektivisch nicht ausgeschlossen. „Wo das Schicksal mich letztlich irgendwann hinführen wird, weiß niemand. Ich lerne Stück für Stück dazu, sehe mein Leben, meine Karriere wie eine Leiter, auf der ich Stufe für Stufe, Sprosse für Sprosse immer weiter nach oben klettere, um zu wachsen.“

Für seine Zukunft träumt der 22-Jährige zudem weiterhin davon, der weltbeste Spieler zu werden. „Jetzt gibt es ja noch Messi als weltbesten Fußballer, und ich bin noch ein relativ kleiner, unbedeutender Spieler. Aber ich möchte wachsen und zu gerne irgendwann ähnliche Erfolge feiern.“ Bis dahin sei es aber noch ein „weiter Weg“.

Lob von Ralf Rangnick und Ralph Hasenhüttl

Sein Sportdirektor Ralf Rangnick sieht den Mittelfeldspieler in BILD schon jetzt als herausragend an. „Naby ist für mich ein kompletter Spieler. Er hat mit und gegen den Ball große Voraussetzungen, ein Riesen-Herz und eine tolle Mentalität.“ Auch für das Tor zum 1:0 gegen Darmstadt erhält er besonderes Lob: „Naby hat die Technik und die kognitiven Eigenschaften, um den Ball direkt zu nehmen.“ Nicht viele Spieler hätten den Ball so genommen. Über einen Keita-Abgang im Sommer macht sich Rangnick zudem keine Sorgen: „Ich gehe fest davon aus, dass Naby nächste Saison bei uns spielt.“

Auch Ralph Hasenhüttl schwärmt im Kicker von Naby Keita und dessen Entwicklung. „Er ist ein beherzter Mensch und begnadeter Fußballer, der eine unglaubliche Eleganz am Ball hat. Er hat Tore gemacht, Tore vorbereitet, einen überragenden Fußball gespielt und schnell gezeigt, warum man auf ihn ungern verzichten will. Menschlich ist er ein überragender Typ, der immer herzlich ist, immer lacht, gut drauf und positiv ist. Aber auch einer, der höchste Ansprüche an sich selbst und seine eigene Leistung hat.“

Naby Keita lobt Ralph Hasenhüttl

Naby Keita gibt im Kicker-Interview die Komplimente an seinen Chef zurück. „Ich mag ihn sehr. Weil er ein Mensch ist, der sehr offen ist und mit allen kommuniziert. Er bezieht alle mit ein und ist der Taktgeber der Mannschaft. Er weiß genau, was er will auf dem Spielfeld. Und ich will genau das auf dem Platz umsetzen, was er von mir verlangt.“ Der Trainer spreche deutsch mit ihm. Zumindest verstehen klappt bei Keita schon gut, nur mit dem Sprechen hapert es noch.

Prima Saison für RB Leipzig geht Richtung Champions League

Dafür klappt es mit dem Fußballspielen mit dem neuen Team umso besser. „Ich denke, dass wir hier in dieser Saison bislang wirklich eine ganz feine Sache am Laufen haben. Insoweit ist es gerade eine traumhafte Zeit“, freut sich Naby Keita über die Premierenspielzeit in der Bundesliga.

Wofür das am Ende reicht weiß er allerdings noch nicht. „Wir wollen natürlich so viele Spiele gewinnen wie nur möglich, um weiter oben in der Tabelle zu bleiben. Wir versprechen, gute Arbeit abzuliefern. Und dann werden wir sehen, welcher Platz es am Ende für uns sein wird, ob wir in die Champions League kommen oder nicht.“ Ralf Rangnick hatte die Königsklasse zuletzt als Ziel ausgegeben.