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Nörgelnder Sabitzer Rangnick schickte ihn eher in die Kabine

Marcel Sabitzer trug in der Rückrunde bei fast jeder Partie die Kapitänsbinde.

Marcel Sabitzer trug in der Rückrunde bei fast jeder Partie die Kapitänsbinde.

Als Marcel Sabitzer vor fünf Jahren zu RB Leipzig stieß, hatte der nörgelnde Österreicher einen schweren Stand bei seinen Teamkollegen. Im Ligaalltag winkte der Offensivakteur nach einem Fehlpass des Mitspielers mal verärgert ab oder stauchte im Training nach einer falschen Entscheidung ein Teammitglied so zusammen, dass er von Ralf Rangnick vorzeitig in die Kabine geschickt wurde, berichtet der Kicker (Montagausgabe).

„Er konnte nie gut verlieren, was ich als absolut positiv bewerte", sagt Rangnick im Rückblick, „aber ganz am Anfang war er etwas überehrgeizig." Das räumt Sabitzer im Fachmagazin ein: „Ich wollte ja nie irgendjemandem etwas Böses, sondern nur Spiele gewinnen. Da ist dann vielleicht auch mal etwas rausgebrochen, möglicherweise war es auch mal etwas lauter und aggressiver. Aber das war nie persönlich gemeint, sondern immer der Sache geschuldet und dem Siegeswillen."

"Eine solche Persönlichkeitsentwicklung ist bemerkenswert"

Inzwischen ist der Österreicher „keiner mehr, der ständig jemanden zusammenfaltet", wie er meint. Sabitzer sieht sich selbst als Vorbild und hilft jungen Fußballern, wie Landsmann Hannes Wolf, wenn es mal nicht nach Plan läuft. „Er hat sich deutlich zum Positiven gewandelt und ist zu einem Führungsspieler geworden. Eine solche Persönlichkeitsentwicklung ist bemerkenswert, ich habe das nicht so oft erlebt", sagt Rangnick im Kicker.

Eine „herausragende Entwicklung“ wird ihm von seinem aktuellen Trainer bescheinigt, der in dieser Saison ungern auf den österreichischen Nationalspieler verzichtet.Er ist ein nicht wegzudenkender Führungsspieler“, sagt Nagelsmann über Sabitzer, den er in 33 von 35 Pflichtspielen in die Startelf stellte. Neu ist: Der 25-Jährige kann extrem flexibel eingesetzt werden, spielte in dieser Saison Zehner, Achter und zuletzt im defensiven Mittelfeld.

Sabitzer (r.) und Konrad Laimer: Die Österreicher sind zwei wichtige Stützen bei RB Leipzig.

Sabitzer (r.) und Konrad Laimer: Die Österreicher sind zwei wichtige Stützen bei RB Leipzig. 

In der der Rückrunde führte er RB Leipzig neunmal als Kapitän aufs Feld – der Stellenwert in der Mannschaft hat sich stark verändert. Zwar belegte er bei der Spielführerwahl vor der Saison nur Rang vier, aber nach Willi Orbans langwieriger Verletzung, Diego Demmes Wechsel nach Neapel sowie den wenigen Einsatzzeiten von Yussuf Poulsen, durfte er unter Beweis stellen, dass sein Aufstieg in der Hierarchie gerechtfertigt ist.

Sportlich war er für die Mannschaft noch nie so wertvoll: 13 Tore und acht Assists gelangen ihm bisher wettbewerbsübergreifend. Krank oder verletzt fehlte er bei noch keinem einzigen Pflichtspiel in dieser Saison.

(RBLive/agr)

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