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Ralph Hasenhüttl: „Es gibt keine Entwicklung ohne eine Delle“

Ralph Hasenhüttl nahm sich Zeit für die Fans beim Training von RB Leipzig.

Ralph Hasenhüttl nahm sich Zeit für die Fans beim Training von RB Leipzig.

Beim heutigen öffentlichen Training waren 200 Fans von RB Leipzig zu Gast. Ralph Hasenhüttl beantwortete die Fragen der Reporter, aber nahm sich auch Zeit für die Fans. Die Niederlage gegen Hamburg habe man abgehakt, eine Krise erkannte der Österreicher nicht.

Beim einzigen öffentlichen Training am Dienstag kamen 200 Fans zum Zuschauen. Marvin Compper und Marcel Sabitzer pausierten mit kleineren Blessuren. Aber den Rest der Mannschaft sah Ralph Hasenhüttl nach der Grippewelle einen Schritt weiter.

Ralph Hasenhüttl medial zwischen Krise und Champions League

Am Samstag muss RB Leipzig zu Borussia Mönchengladbach, die zuletzt unter Dieter Hecking wieder drei Spiele in Serie gewinnen konnte. Dementsprechend gewarnt ist Ralph Hasenhüttl: „Es ist wie der HSV eine Mannschaft im Aufwind, wenn sie auf uns trifft.“ Allerdings sieht Ralph Hasenhüttl keine Krise.

Auf Nachfrage kommentierte er die aktuelle Schwächephase gewohnt ruhig. „Ich weiß nicht, was mir lieber ist. Ein Spiel zu verlieren und zu hören, dass wir eine Krise haben. Oder wenn wir das Spiel gewonnen hätten, wir schon mit einem Bein Champions League spielen. Man hätte es mir mit beiden Überschriften nicht Recht machen können. Wir haben von einer sorgenfreien Saison gesprochen, da sind wir auf einem guten Weg. Es gibt keine Entwicklung ohne eine kleine Delle.“

Ralph Hasenhüttl: „Gegen HSV nicht alles schlecht gemacht“

Rückblickend habe Ralph Hasenhüttl auch viel positives gesehen. Nur hat wohl auch das Glück gefehlt, das in den siegreichen Spielen zuvor den Unterschied machte. Yussuf Poulsen traf beispielsweise kurz nach der Pause den Pfosten und verletzte sich kurz darauf.

Es mangelt also vor allem an der Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. „Wir müssen uns wieder belohnen für den Aufwand. Wir haben jetzt gesehen, dass wir nicht alles schlecht gemacht haben. Es waren auch viele gute Aktionen dabei, die wir hätten besser ausspielen können. An dem Tag ist einfach vieles gegen uns gelaufen.“

Allerdings sah es der Trainer der Leipziger eher als Überraschung, die erste Heimniederlage so spät zu bekommen. Das habe zum Teil an fehlender Fitness gelegen. „Es war vielleicht auch nicht verdient, weil wir nicht genug investiert haben.“ Dennoch macht RB Leipzig weiter wie gewohnt. Ralph Hasenhüttl sieht jedenfalls keinen Grund, als Trainer etwas zu ändern. „Jetzt von einer Krise zu sprechen finde ich übertrieben. Das ist eine kleine Delle, Jammern auf hohem Niveau.“