Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Ralph Hasenhüttl: RB Leipzig „mit das Spannendste, was es in der Bundesliga gibt“

Ralph Hasenhüttl hat viel Grund zu feiern.

Ralph Hasenhüttl hat viel Grund zu feiern.

Ralph Hasenhüttl ist sich der aktuellen Euphorie rund um RB Leipzig bewusst.“ Wir sind im Moment sicherlich mit das Spannendste, was es in der Bundesliga gibt“, gibt er im Interview mit der Sportbild zu Protokoll. Aber auch andere Vereine, wie Köln, Hertha, Frankfurt oder Hoffenheim seien in dieser Saison Überraschungen.

Mannschaft von RB Leipzig bleibt cool

Bei seinen Spielern hat der Trainer noch nicht festgestellt, dass die gesteigerte Aufmerksamkeit negative Folgen hat. „Ich bemerke jedes Mal die Coolness der Truppe. Sie wirkt von alldem nicht beeindruckt, sondern sieht die Erfolge als Auftrag, die Leistungen Woche für Woche zu bestätigen.“ Man müsse aber erst noch zeigen, dass man eine solche Leistung auch über 34 Spieltage bringen kann.

Dabei bleibt Ralph Hasenhüttl der Sprache im Verein treu. Man rede nicht von Meisterschaft und ändere auch nicht die Saisonziele. Denn dadurch würde „es für uns nicht leichter, Spiele zu gewinnen. Unser einziges Ziel ist es, Lösungen für die täglichen Herausforderungen zu finden.“ Man müsse sich auch deswegen „stetig verbessern“, weil die Gegner immer stärker versuchen werden, Lösungen gegen RB Leipzig zu finden.

Ralph Hasenhüttl sieht Lerneffekt beim Team

Schon jetzt sei dabei ein Lerneffekt bei seiner Mannschaft zu beobachten. „Wir haben unser Spiel gegen den Ball angepasst, wir spielen unser Pressing jetzt sehr kontrolliert.“ Und in der Offensive sei man variabler geworden: „Unsere Spieler tauchen überall mal auf. Solche flexiblen Dinge haben wir zu Saisonbeginn noch nicht so souverän umgesetzt.“

Auch deswegen glaubt Ralph Hasenhüttl, dass uns „unser Tabellenplatz auch nicht geschenkt worden ist“. Vielmehr „steckt da harte Arbeit der Mannschaft dahinter“.

Wintertransfers nicht geplant, aber möglich

Hinsichtlich möglicher Transfers in der Winterpause erklärt Hasenhüttl dasselbe wie sein Sportdirektor Ralf Rangnick. Geplant seien keine, aber man halte die Augen offen und werde auf langfristige Verletzungen oder Abgänge reagieren.

Dass dabei die Teamchemie einen Schaden nehmen könnte glaubt der Österreicher nicht: „Es gibt immer eine kleine Ungewissheit, wie sich Neuzugänge auf die Gruppe auswirken. Aber bei meiner Mannschaft glaube ich nicht an Probleme. Spieler mit Qualität werden bei uns immer mit offenen Armen empfangen.“