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RB Leipzig gibt Franzosen-Duo nicht für Länderspiele frei

Upamecano und Augustin, hier bei einem Testspiel von RB Leipzig.

Upamecano und Augustin, hier bei einem Testspiel von RB Leipzig.

Während Stefan Ilsanker mit dem österreichischen Team ab kommende Woche für Russland, Deutschland und Brasilien als WM-Vorbereitungsgegner dient, kommen Dayot Upamecano und Jean-Kevin Augustin um eine Verkürzung ihres Urlaubs herum.

RB Leipzig gibt Dayot Upamecano und Jean-Kevin Augustin nicht frei

Denn wie L’Equipe berichtet, hat RB Leipzig die beiden Spieler für zwei Länderspiele der U21 Frankreichs nicht freigegeben. Für die Testspiele gegen die Schweiz und gegen Italien am 25. und 29.05.2018 besteht keine FIFA-Abstellungspflicht. Das hat RB Leipzig ausgenutzt und seinen Spielern die Teilnahme an den Länderspielen untersagt.

Frankreichs U21-Coach Sylvain Ripoll ist über die Entscheidung des Vereins nicht sonderlich glücklich. Man habe die Termine für die Länderspiele extra im Sinne der Spieler und Vereine gewählt. Die Alternative wäre gewesen, dass die Spieler erst zwei Wochen Urlaub haben, um dann zu einem Zeitpunkt mit Abstellungspflicht wieder zur Nationalmannschaft zu müssen, um anschließend ihren Urlaub wieder fortzusetzen.

Sylvain Ripoll ist „verärgert“

Das Argument, dass das Vorverlegen der Länderspiele auf eine Zeit ohne Abstellungspflicht doch im Interesse der Vereine sein müsse, scheint bei RB Leipzig so nicht angekommen zu sein. Weswegen Sylvain Ripoll nun auf Dayot Upamecano und Jean-Kevin Augustin verzichten muss. Die Entscheidung des Vereins sei „bedauerlich und hat mich verärgert“, lässt der Coach in Richtung Sachsen noch wissen.

Dayot Upamecano hatte erst im März sein Debüt beim U21-Team Frankreichs gefeiert. Jean-Kevin Augustin war im vergangenen Herbst wegen Auseinandersetzungen mit Ripoll vorübergehend suspendiert. Im März kehrte er mit zwei Toren und einer Torvorbereitung zur U21 zurück. In der U21-EM-Qualifikation ist Frankreich nach sieben Siegen in sieben Spielen praktisch bereits für die Endrunde im kommenden Jahr qualifiziert.