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RB-Trainer verfrachtet Pleite gegen Schalke in „Schublade zwei“ und hofft auf Besserung gegen Lyon

Schauen auf die Partie gegen Lyon: Emil Forsberg und Yussuf Poulsen (r.).

Schauen auf die Partie gegen Lyon: Emil Forsberg und Yussuf Poulsen (r.).
Copyright: Imago/Picture Point LE

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Der frühere Bundestrainer Sepp Herberger hat diese schlichte Wahrheit seiner Nachwelt hinterlassen, die am Samstag nach dem 3:1 des FC Schalke 04 beim vormaligen Tabellenführer RB Leipzig dankbar aufgenommen wurde.

Nach dem Spiel heißt im Fall der Sachsen vor der Partie in der Champions League kommenden Mittwoch gegen Olympique Lyon (21 Uhr). Es ist das erste Heimspiel für RB in der Königsklasse, die erste Partie bei Benfica Lissabon gewann der Bundesligist 2:1. Yussuf Poulsen sagte deshalb nach der Pleite am Samstag: „Gott sei Dank haben wir Mittwoch gleich wieder ein Spiel, dann können wir es besser machen. Wir müssen schnell wieder nach vorne schauen und unsere Höchstleistung bringen.“

Das Schöne der Englischen Woche

Die Spieler gingen nach der Niederlage hart mit sich ins Gericht und richteten trotzdem ihre Blicke auf Mittwoch, denn das Spiel gegen die Franzosen bedeutet, es besser machen zu können, als gegen S04. Emil Forsberg etwa meinte: „Das ist das Gute im Fußball, es kommt immer gleich das nächste Spiel und wir können es wieder gutmachen. Auch für die Zuschauer.“ So sah das auch Willi Orban, der Kapitän sagte nach dem Spiel: „“Das Schöne der Englischen Wochen ist, dass wir Mittwoch gleich die nächste Chance haben, es besser zu machen.“

Besser – aber was? Bis zum 0:1 hatte RB die klareren Chancen auf die Führung, trotzdem hatten die Sachsen Probleme, das Spiel zu kontrollieren. Orban meinte, man habe das hohe Pressing der Schalker eigentlich gut umspielt, dann aber im Mittelfeld die Bälle wieder hergeschenkt. „Wir haben das Spiel oft gut ausgelöst“, sagte der Abwehrchef „aber wir haben den Ball viel zu schnell verloren. Das müssen wir gegen Lyon besser machen. Lyon hat viel Qualität in den Mannschaftsteilen, ist zudem erfahren. Da müssen wir an unser Topniveau kommen.“

Pleite als Lern- und Motivationsvorlage

Auch Forsberg forderte, sich mehr auf engem Raum mit dem Ball zuzutrauen: „Gegen Lyon müssen wir das Spiel mit dem Ball besser machen, Wir haben viele gute Zocker im Team, da müssen wir mutiger werden. Wir sind gut genug, um uns hinten aus dem Pressing zu lösen und herauszuspielen.“

Das 1:3 gegen Schalke hatte also auch sein Gutes. Zum einen: Motivation für das folgende Spiel. Zum anderen: Um daraus zu lernen. „Die Niederlage hat keine großen negativen Auswirkungen“, fand deshalb Trainer Julian Nagelsmann. „Es ist immer gut, wenn ein guter Gegner wie Schalke heute, dir Fehler aufzeigt, anhand derer du dich entwickeln kannst.“ Er werde die Partie deshalb als Lern- und Motivationsvorlage verwenden. „Das Gute an den Spielen zwischen der Liga“, so der 32-Jährige, sei, „wenn du gewinnst, kannst du sagen: Super, den Schwung nehmen wir mit. Wenn du verlierst, kannst du sagen, wir haben drei Tage später die Chance, es wieder gutzumachen. Als Trainer machst du also eine Schublade auf, nimmst das Ding raus und sagst das. In unserem Fall ist das Schublade zwei: Es besser zu machen. Das werden wir probieren.“ (RBlive/mhe)

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