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Schüchterner Start Klostermanns Entdecker berichten vom "Wow-Erlebnis"

Lukas Klostermann im Rückspiel gegen Greuther Fürth 2014/15. Im Hinspiel gab er sein Debüt für RB Leipzig.

Lukas Klostermann im Rückspiel gegen Greuther Fürth 2014/15. Im Hinspiel gab er sein Debüt für RB Leipzig.

Lukas Klostermann hat den Großteil seiner Karriere und die größten seiner Erfolge bei RB Leipzig erlebt. Dazu zählen die Aufstiege bis in die Bundesliga, das Erreichen der Champions League bis hin zum Halbfinale, das DFB-Pokalfinale und auch der Erfolg mit der U21-Nationalelf bei Olympia, wo er bereits das Trikot der Sachsen trug. Beim Kicker erzählen seine früheren Jugendtrainer, wie sie ihren Ex-Spieler wahrnehmen - heute und damals.

Klostermanns Schnelligkeit war ein "Wow-Erlebnis"

In Interviews ist Klostermann auch heute zurückhaltend. Er macht keinen Wirbel um seine Person, lehnt sich nicht mit steilen Thesen aus dem Fenster. Aber er traut sich auf dem Platz alles zu. Dass das nicht immer so war, verriet sein erster Trainer beim FSV Gevelsberg. "Die ersten Momente mit ihm waren sehr interessant", sagt Stefan Rudzinski. "Er kam zu uns mit seiner Mutter, da haben wir noch in der Halle trainiert." Nur spielte Klostermann zunächst einfach nicht mit. "Lukas war zwei drei Mal bei uns, stand aber von der Bank nie auf, weil er sich nicht traute." Irgendwann muss sich Klostermann ein Herz gefasst haben.

Ehrgeiz zeichnete sich früh ab

Zum Glück für seinen damaligen und alle späteren Trainer. "Als er das erste mal mitmachte, war das ein Wow-Erlebnis, weil er so schnell und so gut war." Das bezieht sein Entdecker auf die Physis, die dem Sohn einer Leichtathletenfamilie in die Wiege gelegt war. Damals hatte sich Klostermann auch zwischen den beiden Sportarten entscheiden müssen. Und tat das für den Fußball, wo sein Coach den Ehrgeiz hinter der schüchternen Art durchblitzen sah. "Es war auch erkennbar, dass er mehr wollte."

Immer noch Whatsapp-Kontakt mit dem D-Jugendtrainer

Nach einer weiteren Jugendstation beim SSV Hagen schaffte er den Durchbruch beim früheren Bundesligaklub VfL Bochum und ging von dort aus mit 17 Jahren nach Leipzig. Sein Profidebüt gelang ihm noch 2014, seinen ersten Treffer markierte er in der Rückrunde gegen Darmstadt. Fünf Jahre später ist er Rückhalt beim Champions-League-Teilnehmer und fester Teil der Nationalelf. Als ihn dort sein Hagener Trainer Dirk Klimeck das erste Mal auflaufen sah, konnte er es schwer glauben. "Das war gigantisch. Ich sagte zu meiner Frau: Guck mal, da spielt einer, den ich trainiert habe." Genau wie den erfolgreichen Weg des Rechtsverteidigers bewundert er aber seinen Charakter. "Ich habe immer noch mit ihm Kontakt per Whatsapp. Das schätze ich sehr, er ist bodenständig geblieben".

(RBlive/msc)