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Von Ullrich Kroemer

„Schwer für mich” Upamecano vermisst Mentor Rangnick

Ralf und seine Schützlinge: Rangnick mit Dayot Upamecano (rechts) und Ibrahima Konaté.

Ralf und seine Schützlinge: Rangnick mit Dayot Upamecano (rechts) und Ibrahima Konaté.

Ralf Rangnicks Abschied bei Red Bull ist erst eine gute Woche her. Dayot Upamecano vermisst den Mentor bereits jetzt. Bei einem Pressegespräch am Freitag sagte der Innenverteidiger ehrlich bewegt: „Ich sage danke für alles, was er für mich und für uns als Klub getan hat. Es ist schwer, nicht mehr mit ihm arbeiten zu dürfen, dass es nicht mehr so ist, wie es mal war.”

Upamecano über Rangnick: „Wegen ihm bin ich hierher gekommen”

Wegen Rangnick sei „Upa” nach Leipzig gewechselt. „Nicht nur ich, sondern auch viele andere sind wegen ihm hierher gekommen. Er hat meine Entwicklung geprägt. Er hat meinen Weg mit Tat und Rat begleitet, auch wegen ihm bin ich jetzt da, wo er mich sehen wollte.” 2015 hatte Rangnick Upamecano aus Valencienne nach Salzburg gelotst und im Winter 2017 nach anstrengenden Verhandlungen im Winter-Trainingslager im portugiesischen Lagos zu RB Leipzig.

Rangnick sprach damals von den zähesten Verhandlungen, die er bis dato erlebt hatte. Und das, obwohl Schwesterklub Salzburg der Verhandlungspartner war. „Wir sind nicht in der Sowjetunion, wo Spieler zwangsdelegiert werden”, betonte Rangnick damals.

Rangnick durfte Upamecano auch tadeln

Die Hartnäckigkeit des Trainers und Sportdirektors damals hat sich für Upamecano und Rasenballsport gelohnt. Das weiß auch der heute 22-jährige Upamecano zu schätzen. Und das, obwohl Rangnick den Franzosen nicht immer sanft anpackte. Als der 2018 mit Übergewicht aus dem Urlaub kam, spottete Rangnick, dass selbst der RB-Busfahrer weniger Körperfett habe als Upamecano. Doch Rangnick durfte das. „Das war nicht ganz grundlos. Aber das ist halt Ralf, er wollte mir eben weiterhelfen und mich anspornen”, sagte Upamecano zwei Jahre später im MZ-Interview. „Man macht Fehler und wiederholt sie nicht, wenn man aufmerksam ist.”

Nun sagte Upamecano traurig über Rangnicks Abschied: „Für mich ist es wirklich schwer, dass ich nicht mehr mit ihm arbeiten kann und darf. Ich wünsche ihm alles Gute und hoffe, dass sich unsere Wege irgendwann mal wieder kreuzen.”

Der bullige und dennoch so außergewöhnlich schnelle Abwehrspieler hatte kürzlich seinen Vertrag in Leipzig bis 30. Juni 2023 verlängert. Dieser ist jedoch mit einer Ausstiegsklausel für angeblich 50 Millionen Euro versehen. (RBlive/ukr)