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Strafbefehl wegen Urkundenfälschung: Naby Keita legt Einspruch ein

Naby Keita muss sich vor dem Leipziger Amtsgericht wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Führerschein verantworten.

Naby Keita muss sich vor dem Leipziger Amtsgericht wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Führerschein verantworten.

Naby Keita droht offenbar eine Strafe im sechsstelligen Bereich wegen Dokumentenfäschung, der Strafbefehl wurde am Freitag bekannt. Wie BILD berichtet, hat Naby Keita jetzt Einspruch dagegen eingelegt.

Den Berichten zufolge habe der Mittelfeldmann von RB Leipzig versucht, auf der Führerscheinstelle in Leipzig, einen guineischen und einen anderen westafrikanischen Führerschein in einen deutschen Führerschein umschreiben zu lassen.

Naby Keita wegen Urkundenfälschung im Verdacht

„Beide Dokumente wurden als Totalfälschungen identifiziert“, zitierte BILD den Sprecher des Leipziger Amtsgerichts Stefan Blaschke. Dies habe das sächsische Landeskriminalamt festgestellt. Deswegen gebe es gegen Naby Keita nun einen Strafbefehl wegen Urkundenfälschung, der ihn über 100.000 Euro kosten soll.

Eine Woche hatte Naby Keita Zeit, zu reagieren. Entweder per Zahlung des Betrags, oder durch einen Einspruch. Der ist nun erfolgt, wie vom Amtsgericht Leipzig bestätigt wurde. Damit kommt es in jedem Fall zum Prozess. Weil Keitas Anwalt zunächst Einsicht in die Akten forderte wird das Verfahren wohl erst 2018 eröffnet werden. Parallel laufen Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Führerschein an, wie bei Marco Reus vor drei Jahren öffentlich wurde.

RB Leipzig bestreitet Fälschungen

Bei RB Leipzig gibt man sich laut BILD noch entspannt. Das Verfahren sei dem Verein bekannt. Man gehe nach „eingehenden Gesprächen“ nicht von einer Fälschung aus. „Der Anwalt von Naby ist eingeschaltet und wartet nun auf Akteneinsicht.“

Wie es überhaupt passieren könnte, dass ein Spieler von RB Leipzig ohne gültigen Führerschein unterwegs ist, bleibt unklar. Um einen Dienstwagen des Vereins zu erhalten, müssen die Akteure einen Führerschein vorlegen. Zudem war man in der Vergangenheit dazu übergegangen, die Gültigkeit des Führerscheins monatlich zu überprüfen.