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Vertrag fixiert! 5-Jahresvertrag für Wunschspieler Bruma

Bruma.

Bruma.

Es drohte schon der nächste Breel Embolo zu werden, oder auch der nächste Maximilian Philipp. Aber nach zähen Verhandlungen ist der Deal in trockenen Tüchern und Ralph Hasenhüttl bekommt den heißbegehrten Flügelspieler von Galatasaray Istanbul. Vor einer offiziellen Bekanntgabe musste aufgrund der Börsennotierung aber noch eine entsprechende Ad-hoc-Meldung Galatasarays an seine Aktionäre abgewartet werden. Jetzt durfte RB Leipzig es endlich offiziell machen.

Maximal 15 Millionen Euro für Bruma

12 Millionen Euro plus 3 Millionen eventuelle Bonuszahlungen soll Bruma gekostet haben, hieß es zuvor in der Türkei. Damit wäre er nach Naby Keita und Dayot Upamecano der drittteuerste Transfer der Vereinsgeschichte. RB Leipzig kommentierte nur die Vertragslaufzeit bis 2022. Ralf Rangnick wird indes erleichtert sein, dass der Wechsel endlich unter Dach und Fach ist.

„Bruma passt mit seinen fußballerischen und körperlichen Anlagen perfekt zu unserem Spiel. Er ist schnell, technisch stark und hat einen extremen Zug zum Tor. Wir sind froh, dass wir einen Spieler mit so derartigem Talent für uns gewinnen konnten. Bruma wird unsere Optionen im Offensivspiel erweitern und uns noch mehr Flexibilität auf der Zehnerposition geben“, gibt er zu Protokoll.

Zähe Verhandlungen um portugiesisches Juwel

In den letzten Tagen führte Ralf Rangnick nach dem Poker um Dayout Upamecano wohl die zähesten Vertragsgespräche seiner Laufbahn als Sportdirektor. Als die Verhandlungen weit fortgeschritten waren, tauchten immer neue Klauseln auf, die sich aus dem vorherigen Wechsel von Sporting Lissabon ergaben. Rund zwei Wochen hieß es immer wieder, der Transfer stünde kurz vor dem Abschluss. Dass es sich solange hinzog, soll aber nicht an besagten Klauseln oder unterschiedlichen Ansichten über Ablösesummen oder Weiterverkaufsbeteiligungen, sondern an normalen Verzögerungen in den Arbeitsabläufen gelegen haben.

Die schwierige Verpflichtung des neuen Offensivmanns ist vielleicht auch ein Beleg dafür, wie sehr man auf dessen Qualitäten vertraut. Für bis zu 15 Millionen Euro erhält RB Leipzig einen noch schnelleren Angreifer als Emil Forsberg mit herausragender Technik. In der Süper Lig war er manchmal sogar zu schnell für seine Mitspieler – etwas, das dem exzellenten Passgeber Emil Forsberg selten passiert.

Wichtig bei RB Leipzig: Schnelle Integration

Jetzt soll er möglichst schnell integriert werden. Während seiner drei Jahre in Istanbul lernte er kein Wort türkisch und kann auch nicht auf Englisch zurückgreifen, wie SPOX schon vor dem Wechsel berichtete. In Leipzig wird die Eingewöhnung vor allem mit Raquel Rosa in ihrer Doppelrolle als Dolmetscherin und Sprachlehrerin forciert. Nach einer anfänglichen schwierigen Zeit in Istanbul mit einer schweren Knieverletzung schaffte er den Durchbruch und empfahl sich für höhere Ligen.

Bei RB Leipzig kann er den nächsten Schritt machen, wenngleich ihn sein Talent noch weiter bringen könnte. Bessere Angebote soll er gehabt haben. Auch im Hinblick auf die Nationalmannschaft habe er sich allerdings zunächst für voraussichtlich mehr Spielzeit bei den Sachsen entschieden. „Ich möchte unbedingt bei den kommenden Endrunden mit der Nationalmannschaft dabei sein. Ich bin immer noch ein junger Spieler und muss mich entwickeln“, wird er bei SPOX zitiert.