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"Von Beruf Papa" Ex-RB-Keeper Coltorti wird für Tochter zum Tennislehrer

Fabio Coltorti mit seiner Tochter (2013). Mittlerweile kann er im tennis fast nicht mehr mithalten.

Fabio Coltorti mit seiner Tochter (2013). Mittlerweile kann er im tennis fast nicht mehr mithalten.

Fabio Coltorti hat im Sommer vor zwei Jahren bei RB Leipzig seine Fußballschuhe an den Nagel gehängt. Gegenüber der Bild-Zeitung berichtete er jetzt aus seiner neuen Heimat in Spanien. Dort darf er zwar aufgrund des Corona-Lockdown nur alleine das Haus verlassen, aber ist froh, dass die Familie gesund ist.

Fabio Coltorti ist jetzt "von Beruf Papa"

Nach Marbella hat es ihn nach der Profikarriere gezogen, weil Frau und Tochter auch während seiner Leipziger Zeit dort lebten. Jetzt sind sie wieder vereint und Coltori hat mit etwas Abstand zum Fußball seine Ruhe gefunden. "Für mich hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Einen, auf den ich mich immer gefreut habe", sagt er. "Ich bin jetzt von Beruf Papa." 

Ex-RB-Keeper wird zum Tennislehrer

Im Speziellen bezieht er das auf die Unterstützung seiner Tochter bei ihrer Leidenschaft, dem Tennis. Da ist sie auf dem Weg, ebenfalls professionellen Sport zu betreiben. "In ein paar Monaten kann ich sicher nicht mehr mit ihr mithalten. Sie ist für ihr Alter sehr weit", sagt Coltorti. Der frühere Bundesligatorwart ist nun Chauffeur, Assistenztrainer und Sparringspartner in einem, lernt sogar extra für sie, wie man Tennis unterrichtet.

Raus aus dem Hamsterrad Profifußball

Der Fußball, den er lange selbst ausübte, begleitet ihn heute kaum. Nichtmal in einer Hobbymannschaft ist er aktiv. "Wenn es um Spaß geht, will ich nicht im Tor stehen", so Coltorti. Auch eine Karriere nach der Karriere kann er sich noch nicht vorstellen. "Ich wollte nicht sofort in ein neues Hamsterrad", sagt er.

Schließt aber nicht aus, dass ihn das nochmal reizt, wenn die Tochter groß ist. Bis dahin schaut er maximal seinem Ex-Klub zu. "Ich bin heute ein Fan, der sich freut, wenn es gut läuft." Auch für Péter Gulácsi, der ihn damals von der Nummer eins verdrängte. Den Ungarn hat Coltorti als fairen Sportsmann in Erinnerung, der nicht gleich auf Anhieb an der "Krake" vorbeikam. "Er dachte sich sicher: Was ist hier los, so war das doch nicht geplant? Aber er hat sich immer kollegial und mannschaftsdienlich verhalten."

(RBlive/msc)