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Wagenburgmentalität in der Krisenregion: Ralf Rangnick warnt vor Luhansk

Oleksandr Karavaev (Sorja Luhansk) im Zweikampf beim Spiel gegen Sporting Braga.

Oleksandr Karavaev (Sorja Luhansk) im Zweikampf beim Spiel gegen Sporting Braga.
Copyright: imago/Pedro Benavente

In der Vorwoche war RB Leipzig bei Universitatea Criova mit einem souveränen 1:1 ungefährdet in die Play-Offs der Europa League eingezogen. Vom Duell mit Sorja Luhansk erwartet Ralf Rangnick eine völlig neue Aufgabe.

Rangnick: Braga zu sorglos gegen Luhansk

Dabei verwies der Trainer von RB Leipzig auf die körperbetonte Spielweise des kommenden Gegners. Luhansk hatte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung Sporting Braga aus dem Wettbewerb geworfen, in der Vorsaison Vierter der portugiesischen Liga. Aber die vermeintlich höhere Qualität kam in der dritten Runde der Qualifikation gegen Luhansk kaum zum Tragen. „Braga hat auch gedacht, sie könnten es über Ballbesitz, über schönes Spiel und Technik ausspielen. Und damit sind sie gescheitert. Für uns geht es darum, die richtigen Mittel anzuwenden. Und sowieso, mit der richtigen Einstellung zu spielen“, so Ralf Rangnick.

Personalsorgen vor kämpferisch hartem Spiel in der Europa League

Denn auf RB wartet ein mental und körperlich herausforderndes Spiel, vor allem angesichts der Personallage ohne Kampl, Sabitzer und Augustin. „Das Spiel wird für uns sicherlich nicht vergnügungssteuerpflichtig, da geht es richtig zur Sache“, so der RB-Coach. Gefährlich werden könne Luhansk vor allem über zwei Dinge: Ihre robuste Spielweise und die extreme Geschlossenheit des Teams. Das hat auch mit der Geschichte des Vereins zu tun. „Der Trainer ist seit 2011 im Amt und hat unlängst gesagt, die Jungs die dort spielen, sind richtige Männer. Es werden wahrscheinlich sieben Spieler in der Startelf stehen, die aus der Krisenregion stammen, in der momentan nicht Fußball gespielt werden kann“, erklärte der RB-Coach am Mittwoch.

Krise in der Ukraine: Luhansk lebt vom Teamgeist

Und was hinzu kommt: „Sie spielen im vierten Jahr nicht mehr zuhause. Dadurch haben sie auch kaum eigene Fans, aber es ist eine Wagenburgmentalität entstanden, die sehr bewundernswert ist“, erkannte Rangnick viel von dem, was er auch bei RB Leipzig immer wieder einfordert. Als Bundesligist und Vizemeister des Vorjahres ist in solchen Spiele vor allem der Kopf gefragt. „Wir müssen uns auf eine wehrhafte Truppe einstellen, die auch taktisch richtig als Mannschaft zusammen agiert. Wir werden nicht viel Zeit haben, uns die Bälle von der einen auf die andere Seite zuzuspielen“, warnt Rangnick eindrücklich. Wie sich die Mannschaft schlägt, kann man am Donnerstagend sowohl bei DAZN, als auch beim MDR ab 20.30 Uhr live erleben.

 

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