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von Martin Henkel

Werner zu seiner Vertragsverlängerung: „Am Ende ist es nur ein Stück Papier!“

Am Ende nur Papier: Werner verlängert bei RB. Foto/Imago

Am Ende nur Papier: Werner verlängert bei RB. Foto/Imago
Copyright: imago/Jan Huebner

Timo Werner geht nicht zu den Bayern, nach Valencia oder zu Atletico Madrid, sondern er bleibt in Leipzig. Zumindest für diese Saison. Das war die Nachricht vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt, das RB Leipzig am Sonntag 2:1 gewann. Und auch nach der Partie das zentrale Thema. Der 23-Jährige verlängerte seinen 2020 auslaufenden Vertrag um drei Jahre.

Werner lässt Valencia und Atletico abblitzen

Der Nationalspieler selbst trat nach Monaten des Schweigens erstmals wieder vor die Presse und schilderte, wie es dazu kam. Dabei erklärte er: „Wir haben einen neuen Trainer, neue Mitspieler, nochmal bessere Mitspieler. Ich wollte sehen, was für Potenzial da ist. Dass wir in diesem Jahr richtig angreifen können. Davon möchte ich ein Teil sein und mit der Frage, geht er oder geht er nicht, wollte ich Schluss machen.“

Über ein halbes Jahr lang hatte der Stürmer von RB ein unterschriftsreifes Angebot für ein neues Arbeitspapier vorliegen, dass er aber nicht aufnahm. Die Bayern, hieß es lange, seien interessiert. Dazu gesellten sich zuletzt die spanischen Klubs Valencia und Atletico Madrid, wie Klubchef Oliver Mintzlaff verriet. Am Mittwoch kam es nun noch einmal zu Gesprächen mit dem Verein, Samstag dann das Ja, Sonntag 12 Uhr mittags die Unterschrift.

Werner wird sich eine Ausstiegsklausel einbauen lassen haben. Dass er also über den kommenden Sommer hinaus bleibt, ist deshalb nicht sicher. Letztendlich, so Werner, hätte die Konstellation mit neuer sportlicher Leitung und Zugängen den zentralen Ausschlag gegeben. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ihm die Bayern für diesen Sommer abgesagt hatten.

Werner insistierte: „Ich habe nie gesagt, dass es mir in Leipzig nicht gefällt. Es war immer eine gute Sache zwischen RB und mir. Ich hatte gute Erfolge hier. Natürlich war es ein langes Hin und Her, aber ich musste mir meine Gedanken machen in allen Bereichen. Und am Ende habe ich gesagt, dass der Schritt, in diesem Jahr mit Ruhe mit RB anzugreifen, vielleicht noch mal besser für mich ist.“

Timo Werner: „Das war mir unangenehm“

Ob damit die Bayern-Option vom Tisch ist? „Wie gesagt“, antwortete Werner ausweichend, „ich habe heute bei Leipzig unterschrieben. Mehr will ich dazu nicht sagen.“ Der Angreifer, der mit seinem 1:0 gegen Frankfurt den späteren Sieg einleitete, tat sich mit seinen Kommentaren zur Vertragsverlängerung sichtlich schwer. Gefragt nach seinem Treffer, antwortete er: „Ich bin froh, dass ich es gemacht habe. Dass ich der Mannschaft helfen konnte. Die alte Leier. Nein, … ja, es war wichtig, dass wir in Führung gegangen sind bei den Temperaturen. Wir haben heute nicht unsere bestes Spiel gemacht, aber solche Partien muss man auch mal gewinnen.“

Vielleicht bedeutet die Unterschrift einfach nicht, was die drei Jahre Laufzeit des neuen Vertrages suggerieren. Werner tat den Vorgang als Banalität ab. „Mein Tor sollte man nicht so hochhängen und mit der Vertragsverlängerung in Verbindung bringen. Es war mir schon unangenehm, dass es im Stadion so groß verkündet wurde. Am Ende ist es nur ein Stück Papier, das unterschrieben wurde.“

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