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Willi Orban nach dem Frankfurt-Spiel: „Es hat kurz gescheppert – und gut war’s“

Hackenmann Willi Orban.

Hackenmann Willi Orban.
Copyright: imago/Matthias Rietschel

Seit dem Ausfall von Dayot Upamecano steht Kapitän Willi Orban wieder vermehrt auf dem Platz – und seit seinem dritten Zu-Null-Spiel in Folge im Rampenlicht. So auch in der Partie gegen Eintracht Frankfurt, nach der der Abwehrchef allerdings einräumte, dass er verärgert sei.

Willi, Sie hätten das Tor Ihres Lebens schießen können. Ihren Torschuss mit der Hacke köpft Gelson Fernandes noch von der Linie. Wie haben Sie die Szene erlebt?
Ich hatte Marcel Halstenberg vor der Ecke noch gesagt, wo ich den Ball hinhaben will. Auf den Köpf nämlich. Aber er kam zu tief, da habe ich einfach versucht, ihn weiterzuleiten. Hat ganz gut funktioniert. Schade, dass der Ball nicht reingegangen ist.

Von wem bekommen Sie gerade lieber die Standards: Halstenberg oder, wenn er spielt, Emil Forsberg?
Sie machen das beide gerade richtig gut, die Bälle sind präzise und haben Zug. Da sind wir in den letzten Spielen unheimlich gefährlich geworden. Es ist eine Waffe. Auch heute hätte es fast zum Siegtor gereicht.

Ihre Chance war eine von einer Handvoll hochkarätiger Möglichkeiten. Hat RB gegen Frankfurt zwei Punkte verloren?
Das wäre übertrieben. Wir hatte heute einfach kein Glück. Es gab viele skurrile Szenen im Spiel, Pfosten, von der Linie kratzen, solche Sachen. Aber unterm Strich war das ein gutes Spiel von uns.

Sie hätte Abstand den Abstand zwischen sich und Frankfurt sowie Leverkusen auf acht Punkte ausbauen und auf Gladbach aufschließen können.
So betrachtet überwiegt natürlich gerade der Ärger, weil drei Punkte absolut drin gewesen wären. Das hätte uns unheimlich gutgetan, klar. Aber wir müssen das langfristig sehen, Frankfurt ist ein unmittelbarer Konkurrent und den hatten wir gut im Griff.

Wen fürchten Sie mehr von da unten, Frankfurt oder Bayer?
Keinen der zwei. Aber sie haben beide unheimlich viel Qualität. Leverkusen hat mit dem Trainerwechsel einen neuen Stil und das sehr erfolgreich. Doch wir müssen keine Angst haben, wenn wir weiter so an unserem Spiel feilen und uns entwickeln, dann werden wir am Ende unter den ersten Vier sein.

Sie haben in einer Dreierkette neben Stefan Ilsanker und Nordi Mukiele gespielt. In dieser Konstellation zum ersten Mal. Wie war’s?
Wir haben zu Null gespielt. Das sagt eigentlich alles. Wir haben das, finde ich, gut gemacht. Frankfurt hatte zwei gute Chancen, mehr nicht.

Stefan Ilsanker hat sie Anfang der ersten Halbzeit in eine Gelbe Karte getrieben, als Sie eine von ihm außer Acht gelassene Situation mit einem hohen Bein klären mussten und dabei Luka Jovic am Kopf trafen. Haben Sie ihm schon verziehen?
Die Situation entstand, weil einer der drei Büffel (Beiname für die Frankfurter Stürmer Rebic, Jovic und Haller, Anm. Red.) mit Absicht immer aus dem Abseits kam, weil sie die Hoffnung hatten, dass wir den übersehen. So war es dann auch in der einen Situation. Ich musste kurz ins Risiko gehen. Danach hat’s mal kurz zwischen uns gescheppert – und gut war’s.

Sie haben sich wieder lieb?
Es geht um die Sache. Um die Situation. Da gab es ja weitere im Spiel. Dass wir das dann gleich klären, ist überhaupt nichts Persönliches. Sah das so wild aus von außen?

Etwas?
War es gar nicht. Ilse hat wie Nordi auch ein super Spiel gemacht. Wir können glücklich sein, dass wir solche Spieler haben.

Wie ist die Stimmung in der Mannschaft generell nach jetzt drei siegreichen Spielen, einem Remis und dem Weiterkommen im Pokal?
Sehr gut, die Stimmung ist sehr positiv. Der Trainer macht das hervorragend, wir waren super eingestellt auf das Spiel und körperlich voll auf der Höhe. Wir haben zwar einen kleinen Kader, aber jeder fühlt sich wertgeschätzt und bekommt seine Chance.

(Aufgezeichnet von Martin Henkel)

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