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Von Ullrich Kroemer

„Wir probieren was” Wie Forsberg & Co. gegen Hertha die Trendwende erzwingen wollen

„Nicht so hektisch”: Emil Forsberg.

„Nicht so hektisch”: Emil Forsberg.

Die Trainingseinheit am Dienstagvormittag bei RB Leipzig war durchaus interessant. Zum ersten Mal ließ Trainer Jesse Marsch in einer öffentlichen Einheit in den Spielformen konsequent mit Dreierkette aufbauen. Bislang hatte der US-Trainer an der Viererkette festgehalten, nun aber könnte RB das Abwehrsystem wechseln. Außenspieler wie Angeliño waren jeweils in einem schmal abgesteckten Korridor postiert, um die Stürmer mit Flanken und Hereingaben zu füttern.

Emil Forsberg: „Jesse Marsch ist immer noch der Trainer ...”

Hat auch die Mannschaft interveniert und sich nach den hohen Niederlagen gegen Bayern und Manchester City sowie dem wilden Spiel gegen Köln mehr Stabilität mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette gewünscht? „Jesse ist immer noch der Trainer, der entscheidet. Aber wir können immer offene Gespräche führen”, sagte Emil Forsberg nach der Einheit. „Es ist wichtig für ihn, dass jeder seine Meinung sagt – das finde ich super. Jeder Spieler soll Verantwortung zeigen.”

Der Schwede kündigte an: „Wir haben viele Möglichkeiten in der Mannschaft: Dreierkette, Viererkette, Fünferkette – wir probieren was. Warten wir mal ab, wie wir Samstag auflaufen.”

Forsberg: „Wir wissen, was wir wollen”

Nach dem 1:1 stand bei RB die Spielsteuerung im Mittelpunkt. „Wir müssen Ruhe am Ball behalten. Wir haben in der Mannschaft darüber gesprochen und jetzt ein gutes Gefühl”, so Forsberg. „Wir wissen, was wir wollen: hoch Druck machen und die Bälle hoch in der gegnerischen Hälfte gewinnen. Aber es kommt darauf an, was wir mit dem Ball machen, wenn wir ihn haben. Da müssen wir bessere Lösungen haben, nicht so hektisch werden.”

Doch der Routinier weiß, wie viel Druck nun auf dem Team und Trainer Marsch lastet. „Wir wissen, worum es geht. Mentalität, Leidenschaft, Einstellung, Stimmung – das ist alles da. Wir haben die Mentalität zu gewinnen”, so Forsberg. „Aber wir müssen es jetzt zeigen, das ist das einzige, was zählt. Wir müssen am Samstag gewinnen. Ich bin mir sicher, dass wir das Ding drehen.” (RBlive/ukr)