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Von Ullrich Kroemer

„Wir spielen durch bis März!” Nagelsmann befürchtet weitere Verletzte

„Wir werden in dieser Saison sicher mit weiteren Verletzungen zu kämpfen haben”: Julian Nagelsmann.

„Wir werden in dieser Saison sicher mit weiteren Verletzungen zu kämpfen haben”: Julian Nagelsmann.

RB Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann hat nach dem ersten Kraftakt dieser Saison mit sieben Spielen in 22 Tagen ein positives Fazit gezogen. In der Bundesliga ist der Tabellenzweite mit 2,3 Zählern im Schnitt mehr als im Soll. Und in der Champions League ist RB nach dem überraschenden Erfolg gegen Paris St. Germain auch wieder auf Kurs. Vor allem angesichts des harten Pensums durch den bis über die Schmerzgrenze hinaus gestauchten Corona-Spielplan eine Leistung.

„Wir haben es gut gemacht, haben die Belastungssteuerung ganz gut hingekriegt. Klar, haben wir ein paar Verletzte, aber das sind teilweise auch Nachwehen der vergangenen Saison, die immer mal aufgetreten sind”, bilanzierte Nagelsmann nach dem 3:0 gegen den SC Freiburg.

Zwei, drei Tage Weihnachtspause

Entscheidend dabei sei, „dass Spieler mit Belastungssteuerung gut umgehen und nicht sauer sind, wenn sie mal nicht spielen, sondern wie Dani Olmo mit viel Elan reinkommen”. Auch Angeliño nannte der Trainer als positives Beispiel, der gegen Freiburg eigentlich gar nicht eingeplant war und dann wegen der Verletzung von Marcel Halstenberg kurzfristig doch spielen musste.

Noch habe RB die zahlreichen Angeschlagenen und Verletzten nahezu ohne Qualitätsverlust kompensieren können. „Vor diesem Block war mir nicht so bange, vor dem nächsten ist es schwieriger, weil wir nach den Länderspielen eigentlich durchspielen bis März, weil Weihnachten auch kaum frei ist”, warnte Nagelsmann. Zehn Spiele stehen für Rasenballsport in den 32 Tagen bis Weihnachten an.

Nach dem DFB-Pokalspiel in Augsburg am 22. oder 23. Dezember hat das Team wohl nur zwei, drei freie Tage, ehe das Training wieder aufgenommen und am 2. Januar die Bundesliga fortgesetzt wird. Erst Ende März gibt es die nächste Länderspiel-„Pause”, die für die zahlreichen Nationalspieler von RB ja keine ist.

Nagelsmann: „Training findet nicht mehr statt”

„Das wird ambitioniert und sehr anstrengend. Da muss man sich durchbeißen und mit den Kräften haushalten. Aber die Jungs sind gut drauf, kriegen das hin und mit Erfolgserlebnissen sind englische Wochen leichter zu verkraften. Mit zwei Niederlagen wie in Manchester und Gladbach ist man deutlich müder”, betonte Nagelsmann.

Als Trainer sei er in der kommenden Phase nur noch „derjenige, der die Aufstellung macht und die ein oder andere Besprechung, aber Training findet nicht mehr statt.”

Weitere Verletzungen muss RB Leipzig genau wie jedes andere Team einkalkulieren. „Wenn ein Spieler ausfällt, muss ein anderer auf der Position mehr spielen und verletzt sich dann meist auch. Irgendwann zerfetzt der sich dann auch irgendetwas”, mahnte der Leipziger Fußballlehrer. „Aber es wird nicht weniger, wir werden in dieser Saison sicher mit weiteren Verletzungen zu kämpfen haben.” (RBlive/ukr)