Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Yussuf Poulsen: ohne Technik in die Bundesliga

Laufwunder und Wandspieler: Yussuf Poulsen

Laufwunder und Wandspieler: Yussuf Poulsen

Unfertig“ sei er zu RB Leipzig gekommen, bekennt Yussuf Poulsen heute im Interview in der Sportbild. „Meine Kumpels machten immer Witze, dass ich ohne Technik auf so hohem Niveau spiele.“ Inzwischen habe er sich aber diesbezüglich verbessert. Aber von 100% sei er „noch weit entfernt“.

Yussuf Poulsen als mannschaftsdienlicher Stürmer

Seine Rolle bei RB Leipzig sieht der Stürmer trotz nur einem Tor positiv. Er spiele mannschaftsdienlich und helfe so, dass beispielsweise Timo Werner Räume bekommt. „Durch die Arbeit, die ich für die Mannschaft leiste, komme ich nicht ganz so oft in die Positionen vor dem Tor wie etwa Timo.“

Der Däne hat laut Sportbild-Statistik bisher nur eine Großchance auf dem Fuß gehabt. Fünf Spieler hatten mehr Chancen. Timo Werner (6), Emil Forsberg (5) und Marcel Sabitzer (5) führen die Statistik bei RB Leipzig an.

Poulsen als wichtige Anspielstation bei RB Leipzig

Dass Yussuf Poulsen auf anderen Wegen wichtig ist, zeigen auch Kicker-Daten. Denen zufolge ist er im Sturm die beste Anspielstation und der beste Ballsicherer der Liga. Bei Pässen auf Poulsen werden im Schnitt pro 90 Minuten die meisten Gegenspieler überspielt, nämlich 66.

In dieser sogenannten Packing-Statistik liegen ligaweit nur vier Spieler (davon drei von den Bayern), allesamt keine Stürmer, vor Poulsen. Sprich, der 22-Jährige ist vor allem als erste Anspielstation in der Offensive wichtig. Damit hilft er entscheidend, das Spiel in die Hälfte des Gegners zu verlagern.

Nach der Winterpause gleich „zeigen, was wir drauf haben“

In der Bundesliga zu spielen, ist für Yussuf Poulsen „geil“. Das Ziel mit RB Leipzig sei aber auch, irgendwann mal europäisch zu spielen. Ob das schon diese Saison klappt, steht noch in den Sternen. „Wir sind alle gespannt, ob wir unsere Leistungen bestätigen können. Wir haben in vielen Spielen nah an unserem Limit gespielt“, weiß Poulsen. Man wolle aber in den nächsten zwei Heimspielen gegen Frankfurt und Hoffenheim „zeigen, was wir drauf haben“.