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Zweiter Torhüter bei RB Leipzig Warum Philipp Tschauner zum Saisonbeginn auf der Bank saß 

Philipp Tschauner wurde beim 1. FC Nürnberg ausgebildet und steht seit 2019 bei RB unter Vertrag.

Philipp Tschauner wurde beim 1. FC Nürnberg ausgebildet und steht seit 2019 bei RB unter Vertrag.

Eigentlich sollte Neuzugang Josep Martinez nach der Leihe von Yvon Mvogo zum PSV Eindhoven als neue Nummer zwei bei RB Leipzig auf der Bank sitzen. Doch das spanische Torwarttalent stand zu Saisonbeginn (im DFB-Pokal war er gesperrt) nicht einmal im Kader. Seinen Platz nahm der eigentlich als dritter Torhüter vorgesehene Philipp Tschauner ein.

"Er ist ein Torwarttalent, der noch ein bisschen Zeit braucht in allen Bereichen", sagte RB-Coach Julian Nagelsmann am Donnnerstag über Martinez. "Sowohl torwartspezifisch wie auch fußballspezifisch, Sprache, Coaching, Ausstrahlung."

Martinez war am Anfang "sehr sehr schüchtern"

Die ersten zwei, drei Wochen sei Martinez "sehr sehr schüchtern" gewesen. "Jetzt wird er von Tag zu Tag besser und entwickelt sich auch in die richtige Richtung", so Nagelsmann. Man müsse auch schauen, was Bankspieler und der zweite Torhüter im Speziellen für einen Einfluss auf die Mannschaft haben. "Und der Impact von Tschauni auf unsere Gruppe ist schon sehr groß."

Den 34-Jährige ist ein Führungsspieler, der schon einiges gesehen hat im Profifußball. Und der laut Nagelsmann mit gelegentlichen Ansprachen ans Team "für Gänsehautmomente" sorgt. Perspektivisch soll Martinez aber in den Kader rutschen und die Rolle als Nummer zwei ausfüllen. Vielleicht bekommt er schon gegen Schalke am Samstagabend (18.30 Uhr) die erste Chance, so Nagelsmann. Vielleicht aber auch erst in den nächsten Wochen. (RBlive/fri)