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Wie Bayer Leverkusen Magazin spottet mit Logo-Vorschlag über zweite Plätze von RB 

Dani Olmo (Leipzig), Pokal Berlin, 13.05.2021, Fussball, DFB-Pokal, Finale, RB Leipzig - Borussia Dortmund, Foto: Groothuis/Witters/Pool via TEAM2sportphoto

Noch nichts mit RB gewonnen: Dani Olmo.

2002 spielte Bayer Leverkusen eine der erfolgreichsten und fußballerisch attraktivsten Spielzeiten der Vereinsgeschichte. Am Ende holte die Werkself hinter Borussia Dortmund nur den zweiten Platz in der Bundesliga, verlor das DFB-Pokalfinale gegen den FC Schalke 04 und auch noch das Champions-League-Endspiel gegen Real Madrid. Der bitterböse Klub-Spitzname "Vizekusen" manifestierte sich in dieser Zeit endgültig.

Aus Sicht des Fußball-Satiremagazins FUMS ist RB Leipzig nach der Niederlage im Pokalfinale gegen Borussia Dortmund und dem zweiten Platz in der Liga auf dem besten Weg das neue Vizekusen zu werden. "Vizemeister und Vizepokalsieger. RB Leipzig ändert Logo zur neuen Saison", heißt es in einem Tweet des Magazins. Das dazugehörige Logo ist eine Mischung aus beiden Klublogos: So wurden anstelle von zwei Bullen zwei Bayer-Löwen in die Grafik eingefügt. 

RB Leipzig schon zweimal Vizemeister und Vize-Pokalsieger

Auch einige Reaktionen der FUMS-Follower auf den Tweet stellten Satire-Können unter Beweis. Ein User namens Karl Valentin schreibt: "Der Vergleich ist etwas unpassend, auf der einen Seite ist ein Team dessen Sponsor hochgiftige und gefährliche Chemikalien vertreibt und auf der anderen Seite: Leverkusen."

Zumindest hat Bayer trotz seines Loser-Images mit dem Uefa-Pokal 1988 und dem DFB-Pokal 1993 zwei große Titel gewonnen - im Gegensatz zu RB Leipzig. Allerdings ist die Werkself schon seit 1979 ununterbrochen im deutschen Oberhaus vertreten, die 2009 gegründeten Rasenballsportler erst seit 2016.

Seitdem war Leipzig je zweimal Vize-Meister und Vize-Pokalsieger, während Bayer 04 in seiner Historie fünf zweite Plätze in der Liga und drei im Pokal auf der Habenseite hat. Etwas Wahres ist an dem FUMS-Tweet also dran: Wenn RB in dieser Frequenz weiter zweite Plätze sammelt und Titel-Chancen versemmelt, könnte Leverkusen das Label als ewiger Zweiter des deutschen Fußballs in ein paar Jahren tatsächlich an die Sachsen verlieren. (RBlive/fri)