RB Leipzig

Drei Youngster fest im Profikader: RB Leipzig etabliert Karrierecenter für Toptalente

Von (RBlive/ukr) 05.08.2020, 07:31
Fest im Profikader: Stürmer Dennis Borkowski.
Fest im Profikader: Stürmer Dennis Borkowski. imago/Picture Point LE

RB Leipzig hat in den vergangenen Monaten ein Karrierecenter für Nachwuchsspieler installiert, das zu Beginn der kommenden Saison anlaufen und sich weiter etablieren soll. Ziel ist es, Nachwuchsspieler gezielter und individueller zu fördern, um im besten Falle Talente dauerhaft ins Profiteam zu integrieren und Profifußballer auch für andere Klubs und Ligen auszubilden.

„Kern unserer Nachwuchsausbildung ist es, so viele Nachwuchsspieler wie möglich in den Profi-Kader heranzuführen und im besten Fall zu integrieren. Um diese Ausrichtung voranzutreiben, haben wir Career Center installiert und werden es nun kontinuierlich auf- und ausbauen”, teilte Sportdirektor Markus Krösche mit.

Drei feste Kaderplätze für Talente im Profiteam

Unter anderem gibt es ab sofort drei feste Kaderplätze für die begabtesten Talente im Profiteam. In der kommenden Saison sind das die Stürmer Dennis Borkowski und Fabrice Hartmann sowie Hugo Novoa. Hartmann hatte sich im April einen Kreuzbandriss zugezogen. Aktuell ist er noch nicht wieder einsatzfähig.

Im Rahmen des Karrierecenters baue RB sein internationales Netzwerk aus, um jungen Spielern vielfältige Möglichkeiten für Leihen zu bieten, teilte der Klub mit. Aktuell sind Tom Krauß (1. FC Nürnberg) und Frederik Jäkel (KV Ostende) jeweils für zwei Jahre verliehen.

Krösche: „Talente werden innovativ, flexibel und verantwortungsvoll unterstützt”

„Letztlich möchten wir so eine Vielzahl von Optionen schaffen, mit denen sich unsere Spieler bestmöglich entwickeln können – im Idealfall mit dem Sprung in den Profi-Kader. Mit diesem neuen Weg wird die Ausbildung unserer Talente innovativ, flexibel und verantwortungsvoll unterstützt”, sagte Krösche.

Ex-Profi Per Nilsson koordiniert das Center in enger Abstimmung mit Krösche und den Nachwuchsleitern Sebastian Kegel und Christian Streit. Klubboss Oliver Mintzlaff ist unzufrieden mit dem Ertrag aus der teuren Kaderschmiede und hatte seit Jahresbeginn eine Optimierung des Nachwuchsleistungszentrums vorangetrieben.