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Frieder Schrof mit der Nachwuchsarbeit bei RB Leipzig zufrieden

Frieder Schrof leitet die Nachwuchsakademie bei RB Leipzig.

Frieder Schrof leitet die Nachwuchsakademie bei RB Leipzig.

Frieder Schrof hat sich mit der Nachwuchsarbeit bei RB Leipzig insgesamt zufrieden gezeigt. Trotz bisher null Minuten eines eigenen Nachwuchsspielers im Bundesligateam ist ihm „alles andere als bange, was das Erreichen unserer Ziele anbelangt“, wie er im Interview mit der LVZ erklärt.

Dass es bisher noch niemand zu den Profis geschafft hat, erkläre sich auch dadurch, dass man noch nicht so lange professionelle Nachwuchsarbeit betreibt und der Verein „in Schall-Geschwindigkeit von der 4. Liga in die Champions League aufgestiegen ist, was für einen Nachwuchsspieler natürlich eine höhere Hürde darstellt“.

Keine Probleme bei RB Leipzig bei der Verzahnung von Profis und Nachwuchs

Man müsse dabei aber auch sehen, dass „es schon 21 unserer früheren Nachwuchsspieler in den Profibereich anderer Vereine geschafft haben und wir derzeit 29 U-Nationalspieler sowie andere hoffnungsvolle Spieler in unseren Reihen haben.“

Auch bei der Verzahnung von Profis und Nachwuchs sieht Frieder Schrof bei RB Leipzig nach der Abmeldung der U23 keine Probleme. „Wir haben vier echte und ständige Jugendplätze bei unseren Profis reserviert bekommen, die ganz oder teilweise durch Perspektivspieler der Jugend genutzt werden. Derzeit können Kilian Ludewig, Niclas Stierlin und Elias Abouchabaka dort regelmäßig trainieren und auf sich aufmerksam machen.“ Sportdirektor Ralf Rangnick und Bundesliga-Trainer Ralph Hasenhüttl würden die Entwicklungen von Spielern aufmerksam verfolgen.

Ohne Tattoos und gewagte Frisuren zum Musterprofi

Die Nachwuchsspieler hätten dabei bei ihrer Entwicklung zu Profis große Herausforderungen zu meistern. „Die Jungs haben gewaltige Verpflichtungen, da bleibt für private Dinge wenig Raum. Aber sie haben sich auch bewusst dazu entschieden, diesen nicht einfachen Weg zu gehen. Wir geben ihnen dabei jegliche Unterstützung, die sie benötigen.“

Alkohol sei auf diesem Weg genauso wenig förderlich wie Tattoos oder gewagte Frisuren. Es gehe dem Verein dabei insgesamt auch um die „Persönlichkeitsentwicklung“ der Spieler. „Dass man grüßt und einen guten Umgang mit seinen Mitmenschen pflegt, gehört für mich dazu wie Pressing, Gegenpressing und sportlergerechte Ernährung. Zudem ist es uns wichtig, dass jeder Spieler bei uns den höchstmöglichen Schulabschluss macht.“

Nachwuchsspieler wechseln laut Frieder Schrof nicht wegen Geld zu RB Leipzig

Beim Verpflichten von Nachwuchsspielern mache man weiter „keine verrückten Sachen“, erklärt Frieder Schrof. „Wenn Spieler auf dem Markt begehrt sind, steht man in Konkurrenzsituation und reicht es halt nicht aus, ,nur’ unsere Akademie zu zeigen“, weiß er auch um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Aber „wenn ein Spieler mit 15, 16 schon das Geld in den Vordergrund schiebt, ist das keiner für uns“, glaubt Schrof, sich dem in der Praxis entziehen zu können.

Nicht näher eingehen will der 62-Jährige auf die Gründe des Wechsels von Nicolas Kühn zu Ajax Amsterdam. Mit dem Ansinnen des Offensivmanns aus der U19 habe man sich „intensiv beschäftigt und dann ja zu einem Wechsel gesagt. Am Ende sind wir seinem Wunsch und dem Wunsch seines Umfeldes nachgekommen, einen neuen Schritt zu wagen. Mehr ist dazu nicht zu sagen.“