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  5. Nach Tipp vom Schiedsrichter für RB Leipzig: Benjamin Henrichs musste noch vor der Pause raus

Nach Tipp vom SchiedsrichterDeshalb musste Henrichs noch vor der Pause raus

Von ukr 27.08.2022, 21:43

Benjamin Henrichs verließ das Spielfeld schnurstracks in Richtung Spielertunnel, den Umweg zum Abklatschen mit Trainer Domenico Tedesco sparte sich der 25-Jährige. Dort angekommen, schlug er wütend gegen das Plexiglas-Gehäuse.

Der Arbeitstag beim 2:0 (1:0) von RB Leipzig gegen den VfL Wolfsburg war für den Nationalspieler, der sich so viel in dieser Saison vorgenommen hat, bereits nach gut 41 Minuten beendet. Noch vor der Pause nahm Tedesco den Rechtsverteidiger vom Spielfeld und brachte stattdessen Josko Gvardiol. Marcel Halstenberg wechselte dafür auf die ungewohnte rechte Abwehrseite.

Tedesco: „Der vierte Offizielle war so freundlich”

„Der vierte Offizielle war so freundlich uns zu sagen, dass Benny kurz vor der Gelb-Roten Karte steht”, erklärte der Coach. Henrichs hatte bereits früh Gelb gesehen, als er sich von Paulo Otavio verladen ließ und der Wolfsburger zur Grundlinie durchgebrochen wäre, wenn Henrichs ihn nicht gehalten hätte (8.). Danach pfiff der Schiedsrichter eine Szene zurück, als Henrichs nach einer Balleroberung die Hand zu nah am Gesicht des Gegenspielers hatte. Der unmissverständliche Tipp vom vierten Schiedsrichter an Tedesco lautete: „Ein paar Zentimeter höher und er wäre vom Platz gegangen.”

Der Fußballlehrer war zwar mit dieser Einschätzung nicht einverstanden, verstand jedoch den Wink mit dem Zaunpfahl und reagierte prompt. „Immerhin: Sie kommunizieren, das finde ich super, dass sie uns das mitteilen, sonst hätten wir heute ähnlich wie gegen Köln zu zehnt weitergespielt”, sagte Tedesco.

Doch auch unabhängig von der Tatsache, dass er akut gefährdet war, vom Platz zu fliegen, erwischte Henrichs keinen guten Tag. Er gewann kaum einen Zweikampf (17 Prozent) und spielte zu viele Fehlpässe (Passquote: 47 Prozent). Immerhin hatte er einen guten Torabschluss, als sein Schlenzer nach Vorarbeit von Konrad Laimer über die rechte Seite nur knapp über das Toreck hinwegsegelte.

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