RB Leipzig

Angstgegner RB Leipzig: Matarazzo holte noch keinen Punkt mit Stuttgart

Von (dpa/RBlive) 20.08.2021, 07:06
RB Leipzig erwartet den VfB Stuttgart zum Duell am Freitag.
RB Leipzig erwartet den VfB Stuttgart zum Duell am Freitag. imago images/Picture Point LE

Am zweiten Spieltag der Bundesliga gastiert bei RB Leipzig der VfB Stuttgart. Statistisch ist das erstmal ein gutes Omen, wie ein Blick auf die direkte Bilanz zeigt. Hier sind fünf Fakten zum Spiel. 

Stuttgart holt gegen RB kaum Punkte

Der VfB Stuttgart mag RB Leipzig nicht. Gegen kein anderes Bundesliga-Team haben die Schwaben nach mindestens drei Duellen einen so niedrigen Punkteschnitt (0,17) und eine so hohe Niederlagenquote (83 Prozent). Nur einen Punkt holte der VfB mit einem 0:0 im März 2018 bei sechs Duellen in der Liga. Dazu passt folgende Reihe: 1:0, 2:0, 2:0. Zu Hause gewann Leipzig bisher alle drei Duelle mit dem VfB und kassierte dabei nicht einmal ein Gegentor. Das gelang gegen kein anderes Bundesliga-Team.

Leipzig will zuhause an Heimstärke anknüpfen

Leipzig baut nach dem Fehlstart in Mainz auf seine Heimstärke. Von den vergangenen neun Liga-Spielen verlor RB nur eins. Neben fünf Siegen gab es drei Unentschieden. 

Licht und Schatten unter Jesse Marsch

Allerdings spricht nicht alles für einen Sieg. Nach dem Pokalauftakt gegen Sandhausen hat die Sicherheit mit dem 0:1 gegen Mainz einen Dämpfer bekommen. Formstark ist RB nicht. In der Vorbereitung gewann Leipzig nur das Spiel gegen Alkmaar knapp mit 1:0 und den spontanen Kick-Off gegen Viktoria Berlin mit 3:0.

Saisonübergreifend hat Leipzig nur einen Punkt aus vier Spielen geholt. Das gab es zuletzt in der Saison 2017/18 unter Ralph Hasenhüttl an den Spieltagen 29 bis 32.

Erstmals zwei US-Trainer gegeneinander

An der Seitenlinie wird es eine Premiere geben. In Jesse Marsch und Pellegrino Matarazzo sind erstmals in der Bundesliga zwei US-Cheftrainer in einem Spiel verantwortlich.

Das Rangnicksche Dreieck: Stuttgart, Hoffenheim, RB

Wie viele Spieler und Verantwortliche in der Geschichte von RB Leipzig hat auch der heutige Stuttgarter Trainer eine Verbindung zur TSG 1899 Hoffenheim. Dort war er bis Ende 2019 Co-Trainer, ehe ihn der VfB Stuttgart für die Mission Aufstieg gewinnen konnte.