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  5. Bewerbungsschreiben an Nagelsmann: Tor-Premiere für die DFB-Flügelzange von RB Leipzig

Bewerbungsschreiben an Nagelsmann Tor-Premiere für die DFB-Flügelzange

Diese Torkombination hat absoluten Seltenheitswert bei RB Leipzig: Beim 3:0 gegen den 1. FC Heidenheim trafen erstmals beide Außenverteidiger. Trainer Ole Werner würde gern mehr davon sehen.

Von Ullrich Kroemer 25.01.2026, 09:57
Knackte Heidenheims Abwehr als Erster: Ridle Baku.
Knackte Heidenheims Abwehr als Erster: Ridle Baku. (Foto: imago/Michael Weber)

Heidenheim/Leipzig – Ridle Bakus Gegenspieler Jonas Föhrenbach war verwirrt, als ihn Leipzigs Rechtsverteidiger umkurvte und sich den Ball auf den schwächeren linken Fuß legte. „Wir haben die Wahrscheinlichkeit, dass er rechts vorbeigeht, höher eingeschätzt – aber er geht auf Links”, erklärte Heidenheims Trainer Frank Schmidt. „Danach waren wir raus aus dem Spiel, standen neben uns.” Der Punkt, an dem das Spiel endgültig kippte und RB nach schwerer erster Hälfte einen letztlich ungefährdeten 3:0-Auswärtssieg auf der Ostalb einfuhr.

Raum: „Ich kann mit meinem schwachen Fuß nicht so hart schießen”

Baku hatte sich seines Gegenspielers entledigt, ein weiterer kam nicht zu Hilfe, also traf der Nationalspieler den Ball perfekt mit Links in lange Eck – unhaltbar für Heidenheims Keeper Diant Ramaj (62.). Da staunten auch die Kollegen: „Ich habe Ridle gesagt: Endlich hast du mal getroffen. Er versucht es fast in jedem Spiel auf diese Weise. Ich kann mit meinem schwachen Fuß nicht so hart schießen wie er es kann.”

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Mit seiner Aktion brach Baku den Bann und eröffnete den sehenswerten Torreigen mit drei Treffern binnen acht Minuten, bei dem neben Antonio Nusa (68.) auch Raum traf und den Ball kraftvoll unter die Latte drosch (70.). 

Premiere: Beide Außenverteidiger treffen

Dass beide Außenverteidiger treffen, hat absoluten Seltenheitswert bei RB. Für Baku war es ohnehin der erste Saisontreffer, für Raum bereits der dritte. „Ich hatte nicht die beste Ballannahme in dem Moment und habe es trotzdem mit voller Wucht probiert. Drei Tore sind ein persönlicher Saisonrekord für mich. Mal sehen, was noch drin ist.”

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Doch zusammen haben die beiden DFB-Nationalspieler noch nie getroffen. Dass zwei klassische Außenverteidiger in einem Bundesliga-Spiel für RB gemeinsam Tore erzielt haben, dürfte eine Premiere in der Klubhistorie sein. Und auch ein Bewerbungsschreiben an Bundestrainer Julian Nagelsmann.

Werner: „Spiel ist so angelegt, dass die Außenverteidiger offensiv interpretieren”

Zufall war das nicht, wie RB-Trainer Ole Werner hernach erklärte. Der Coach hatte in der Kabine gefordert, dass sich die Außenverteidiger „immer wieder mit einschalten und höher schieben” sollen. „Wenn wir am letzten Drittel am Ball sind, muss eine Aktion von den Außenverteidigern kommen, um selber anspielbar zu werden oder sie für den freien Fuß des Flügelspielers sorgen”, analysierte der Fußballlehrer.

„Das haben beide exzellent gemacht, sehr gute Abschlüsse. Es freut mich, dass bei uns auch die Außenverteidiger torgefährlich sind, weil unser Spiel auch so angelegt ist, dass es durchaus offensiv interpretiert werden soll auf diesen Positionen.”

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