RB Leipzig

Bloß nicht nochmal: Krösche bei Haaland doppelt chancenlos

Von (RBlive/msc) 27.01.2021, 16:22
Erling Haaland geht für Dortmund auf Torejagd, obwohl RB Leipzig ihn gerne geholt hätte.
Erling Haaland geht für Dortmund auf Torejagd, obwohl RB Leipzig ihn gerne geholt hätte. imago/Christian Schroedter

RB Leipzig hätte Erling Haaland gerne von Red Bull Salzburg verpflichtet, musste sich aber Borussia Dortmund geschlagen geben, die mit dem Norweger einen Coup landeten. Weil dessen Nationalmannschaftskollege Alexander Sörloth nicht trifft, ist der Verlust von Haaland aus Sicht von Red Bull besonders bitter. Die Sport Bild (Mittwoch) berichtet, dass Markus Krösche früh dran, aber chancenlos war.

Haaland aus Höflichkeit in Leipzig?

Er sei sportlich wie alle anderen in Leipzig total überzeugt gewesen. "Es gab aber klare Signale des Beraters, sich so früh nicht festzulegen", so Krösche gegenüber der Sport Bild. Der Weg des Stürmers, der für Dortmund in 37 Spielen schon 37 mal traf, schien zum zweiten Mal für Krösche nicht beeinflussbar. Sein Besuch bei RB soll demnach eher eine Frage der Höflichkeit gewesen sein. 

Krösche wollte Norweger schon in Paderborn

Der heutige RB-Sportdirektor hatte den talentierten Stürmer dem Bericht nach schon 2018 beim SC Paderborn auf der Liste, bevor er von FK Molde nach Salzburg ging. Bevor Krösche dann Ralf Rangnick 2019 in Leipzig ersetzte, hatte auch dieser schon Haaland als Transferziel auserkoren. Letztlich waren bei RB alle machtlos, weil sowohl Timo Werner in Leipzig, als auch das Angebot des BVB eine Nummer zu groß waren, zumal in Dortmund genau die Lücke im Sturm frei war, die heute Julian Nagelsmann um den Schlaf bringt.

Auch Rangnick hätte Red-Bull-Stürmer nicht bekommen

Oliver Mintzlaff macht den handelnden Personen keinen Vorwurf. "Im Fall Haaland ist es richtig, dass Ralf Rangnick nicht in die finalen Gespräche eingebunden war." Sein Mitwirken hätte nicht geschadet, "aber auch mit Ralf Rangnick wäre Erling Haaland nicht zu uns gekommen", so der Geschäftsführer. Dennoch: Sogar Dietrich Mateschitz soll intern anschließend darauf hingewiesen haben, dass sich der Abschied eines solchen Hochkaräters aus dem Red-Bull-Universum besser nicht wiederholt.