RB Leipzig

Clemens Fandrich freut sich auf Real Madrid

21.04.2017, 11:11
In den guten alten Tagen: Clemens Fandrich lässt sich nicht nur in Pressekonferenzen, sondern auch auf dem Fußballplatz von Alexander Zorniger prägen.
In den guten alten Tagen: Clemens Fandrich lässt sich nicht nur in Pressekonferenzen, sondern auch auf dem Fußballplatz von Alexander Zorniger prägen. Imago

Zwei Jahre spielte Clemens Fandrich bei RB Leipzig und erlebte zwischen 2013 und 2015 zwei Aufstiege direkt mit. Danach wechselte er nach Aue und Luzern und wieder zurück nach Aue. Und ist dadurch auch wieder zurück in Leipzig.

Denn der Mittelfeldmann wohnt in der Nachbarschaft von Ralph Hasenhüttl und hat noch regelmäßig Kontakt zu Dominik Kaiser. Der Kapitän soll entsprechend seinem ehemaligen Mitspieler nächste Saison Tickets für die Champions League besorgen. Real Madrid soll es am liebsten sein, wie Clemens Fandrich im Interview mit der LVZ erklärt.

Clemens Fandrich lobt die Arbeit von Ralf Rangnick

Wie RB Leipzig in der ersten Saison in der Bundesliga auftritt, ist auch für den Ex-RBLer eine Überraschung. In der zweiten Liga habe man sich schwerer getan, weil es dort „um andere Tugenden ging“. Nun seien spielerische Fähigkeiten wichtiger. „Sie haben auf jeder Position körperlich und spielerisch Top-Leute, ohne die ganz großen Namen geholt zu haben. Das ist halt RB! Das ist top! Dafür hat Ralf Rangnick einfach ein Auge“, lobt Fandrich auch die Arbeit des Sportdirektors.

Aus seiner eigenen Zeit bei RB Leipzig sind nicht mehr allzu viele Kollegen in der Bundesliga dabei. Besonders überrascht zeigt sich Clemens Fandrich dabei von der Entwicklung von Yussuf Poulsen. „Die Grundtugenden hatte er, aber er hat sich technisch extrem weiterentwickelt.“ Auch Joshua Kimmichs schnelle Entwicklung hin zu einem Spieler der Nationalmannschaft sei nicht absehbar gewesen. Zudem freue er sich darüber, dass Diego Demme nun auch mal ein Tor erzielt hat.

Alexander Zorniger prägt Fandrich

Als besonders prägend empfindet Fandrich auch seinen RB-Trainer Alexander Zorniger. Was der „einem bei RB gesagt hat, vergisst man nie. ‚Wer sprintet, der spielt‘, war so ein Satz, der täglich aufgerufen wurde.“ Dabei vergleicht er den ehemaligen RB-Coach mit dem aktuellen Auer Trainer Domenico Tedesco. „Wie bei Alex Zorniger habe ich das Gefühl, dass er das Spielfeld als Schachbrett sieht, auf dem er die Spielfiguren verstellt.“

Ob das Spielfeld für Clemens Fandrich auch irgendwann mal die Bundesliga sein wird, weiß er natürlich nicht. Mit 26 Jahren scheint der Zug schon ein wenig abgefahren. Aufgeben will er aber nicht. „Möglich ist alles. Man sollte den Traum nie aufgeben. Mit 26 sage ich mir: Schauen wir mal, was noch geht.“