RB Leipzig

Davie Selke: „2017 war nicht gut genug“

12.05.2018, 16:31
Davie Selke
Davie Selke imago

RB Leipzig trifft auch Hertha BSC Berlin und eine besondere Personalie: Davie Selke hatte bei Ralph Hasenhüttl einen schweren Stand. So langsam kommt er bei seinem neuen Club voll in Fahrt.

Davie Selke: „Ziel ist die Alternative für die Nationalmannschaft“

Wenn er so weiter macht wie jetzt bei Hertha, könne er sogar für Jogi Löw eine Alternative werden, das sei sein Ziel. Das ist allerdings weit weg. „Ich rede nur über Dinge, die relevant sind. Eine WM-Teilnahme zähle ich nicht dazu“, erklärt der Stürmer im Tagesspiegel. Dafür sei sein 2017 einfach zu schlecht gewesen, so der ehemalige Leipziger.

Erstmal gab es auch in der Rückrunde mit RB Leipzig kaum gute Momente für ihn, bis auf den Doppelpack gegen seinen aktuellen Club. Und dann musste er nach seinem Wechsel nach Berlin erstmal verletzt passen. Mittlerweile ist er eine Stütze des Teams, traf zuletzt am Fließband. Deswegen sagt Selke: „Sportlich bin ich so glücklich, wie noch nie.“

Schwierige Zeit in Leipzig: „Teddy hat einiges abbekommen“

Woran das auch liegt: „Ich weiß jetzt einfach, was ich brauche. Ein gutes Umfeld, in dem ich mich wirklich wohl fühle“, so Selke. Das liegt auch daran, dass er nicht mehr mit seinem Vater zusammenlebt, sondern mit der Freundin, auch wenn er Papa Teddy sehr dankbar ist. „Mein Vater hat die ganze Leipziger Zeit mit mir durchgemacht. Das war nicht immer ganz so angenehm für ihn. Er hat das eine oder andere Mal ein bisschen was abbekommen“, hört man durchaus eine schwere Zeit in Leipzig heraus für den Senkrechtstarter, der mit 19 bei Werder Bremen groß raus kam.

Gegen die alten Kollegen, die noch richtig etwas zu verlieren haben, will er wieder in Topform sein. „Ich glaube, das wird ein geiles Spiel. Es kommen viele Leute, das Wetter ist hoffentlich gut. Für den Gegner geht es noch richtig um was. Und wir können frei aufspielen“, kündigt er ein heißes Duell an.