RB Leipzig

Davie Selke bei U21 glücklos – Chabot und Franke feiern

29.03.2017, 11:27
Davie Selke von Beginn an – ein ungewohntes Bild.
Davie Selke von Beginn an – ein ungewohntes Bild. imago

Davie Selke blieb auch bei seinem zweiten Einsatz in der Länderspielpause für die deutsche U21 glück- und torlos. Beim 0:1 im Test gegen Portugal zeigte sich der Stürmer erneut bemüht und aktiv. Vor dem Tor gelang auch wegen eines schwachen Spiels der deutschen Mannschaft wenig.

Damit kam Davie Selke in der Länderspielpause zweimal zum Einsatz. Gegen England wurde er kurz vor Schluss ausgewechselt. Gegen Portugal gestern stand er dagegen als einer von nur zwei deutschen Feldspielern 90 Minuten lang auf dem Platz. Damit hatte er in der Länderspielpause die höchste Einsatzzeit und Belastung aller RB-Spieler.

Sabitzer und Ilsanker mit Teilzeit, Forsberg auf der Bank

Nur 45 Minuten belastet wurde gestern Marcel Sabitzer. Im Testspiel Österreichs gegen Finnland wurde er zur Pause ausgewechselt. Stefan Ilsanker durfte in den letzten zehn Minuten auch noch mal auf den Platz. Die Partie endete 1:1.

Gar nicht zum Einsatz kam dagegen Emil Forsberg beim Testspiel Schwedens in Portugal. 3:2 gewann sein Team trotzdem. Vor der Begegnung hatte sich Forsberg noch sehr auf das Duell mit Cristiano Ronaldo gefreut.

U19 mit Chabot und Franke durch die EM-Qualifikation

Große Freude gestern derweil bei der deutschen U19-Nationalmannschaft. Denn diese qualifizierte sich durch ein 4:0 gegen die Slowakei für die EM. Erneut standen dabei Julian Chabot und Dominik Franke mit auf dem Platz. Beide wurden in allen drei Gruppenspielen eingesetzt. Franke wurde lediglich beim Auftaktspiel gegen Zypern nach einer reichlichen Stunde ausgewechselt.

U17 mit Torfestival auch dank Elias Abouchabaka

Auch die U17 Deutschlands schaffte derweil die Qualifikation für die EM. Zum Abschluss ihrer Gruppenspiele bezwang man gestern die Türkei mit 3:1 und holte sich den Gruppensieg. Erheblichen Anteil an drei Siegen aus drei Spielen bei 19:4 Toren hatte dabei auch ein RB-Quartett bestehend aus Elias Abouchabaka, Nicolas Kühn, Kilian Ludewig und Erik Majetschak.

Abouchabaka startete in zwei Spielen und wurde in einem zur Halbzeit eingewechselt. Insgesamt gelangen ihm fünf Tore. Damit war er bester deutscher Torschütze des Turniers. Ludewig verpasste keine Spielminute der drei Qualifikationsspiele und erzielte im zweiten Spiel gegen Finnland den Treffer zum frühen 1:0. Majetschak führte die U19 zweimal als Kapitän aufs Feld, schoss ein Tor und durfte im letzten Spiel, vor dem die Qualifikation schon sicher war, pausieren. Und Kühn spielte einmal durch, wurde einmal nach einer Stunde ausgewechselt und schoss ein Tor.