RB Leipzig„Freiwillig werde ich keinen Platz machen”: Gulacsi plant „viel länger” als zwei Jahre bei RB Leipzig

Von (RBlive/dpa/ukr)
18.09.2020, 16:02
Fokussiert auf Ball und seine Ziele: Peter Gulacsi.
Fokussiert auf Ball und seine Ziele: Peter Gulacsi. imago/Opokupix

Torhüter Peter Gulacsi will noch viele Jahre bei RB Leipzig auf Top-Niveau spielen. „Ich habe große Ambitionen, und der Verein hat auch große Ambitionen, das passt gut zusammen”, sagte der 30-Jährige an diesem Freitag bei der MDR-Sendung Sport im Osten. Sein Anspruch sei es, in jedem Spiel jedes Wettbewerbs zu spielen.

Angesichts der Tatsache, dass der langjährige Ersatztorhüter Yvon Mvogo für zwei Jahre an PSV Eindhoven ausgeliehen wurde, dann aber zurückkommen soll, meinte Gulacsi (Vertrag bis 2023 plus Option): „Ich plane viel länger als zwei Jahre. Freiwillig werde ich keinen Platz machen. Ich habe in den vergangenen Jahren oft gezeigt, warum ich die Nummer eins bin.”

Peter Gulacsi will Manuel neuer „unter Druck setzen”

Für das Fachmagazin Kicker ist in der Bundesliga aktuell nur Manuel Neuer besser als der Ungar. „Ich werde weiter alles geben, um Manu unter Druck zu setzen”, sagte Gulacsi.

Für die am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) mit dem Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 beginnende neue Saison erwartet der ungarische Nationaltorhüter, dass sein Team den Abstand zum FC Bayern und zum BVB weiter verkürzt. Ein Platz unter den besten Vier sei das Ziel, um wieder Champions League spielen zu können. „Die Erfahrungen, die wir da sammeln, können wir nutzen. Die zwei Spiele im Champions-League-Finalturnier gegen Atletico Madrid und Paris Saint Germain haben gezeigt, dass wir mit den Besten mithalten können, wenn wir unser oberstes Level erreichen”, sagte Gulacsi.

Gulacsi über RB-Spiel ohne Werner: „Sind im Ballbesitz noch stärker geworden”

Dafür habe das Team die Spielweise etwas modifiziert. „Wir sind im Ballbesitz noch stärker geworden. Timo zu ersetzen, wird nicht einfach, aber unser Verein tut alles, dass die Mannschaft gut verstärkt wird”, so der 30-Jährige. „Wir sind im Rhythmus, hatten viel Zeit zu trainieren und ich hoffe, dass man das am Wochenende gegen Mainz auch auf dem Platz geht.”