„Halste kann alles spielen”Warum der Linksfuß gegen den BVB Rechtsverteidiger spielte

Von ukr 05.04.2022, 19:00
Sechs Ballkontakte: Marcel Halstenberg gegen Borussia Dortmund.
Sechs Ballkontakte: Marcel Halstenberg gegen Borussia Dortmund. (imago/RHR-Foto)

Marcel Halstenberg hatte am Samstagabend beim 4:1-Triumph von RB Leipzig bei Borussia Dortmund seinen dritten Saisoneinsatz. Doch zum ersten Mal agierte der Linksfuß als Rechtsverteidiger. „Halste kann alles spielen”, kommentierte Trainer Domenico Tedesco.

Ursprünglich war geplant, Halstenberg positionsgetreu für Angeliño ins Spiel zu bringen. Doch als Abwehrmann Mohamed Simakan humpelte, entschied das Trainerteam spontan, den Franzosen vom Platz zu nehmen, Lukas Klostermann auf die rechte Innenverteidigerposition zu ziehen und Halstenberg dafür als Rechtsverteidiger zu bringen. Eine Premiere für den Mann, der bisher ausschließlich links spielte.

Zwar hatte der 30-Jährige nur noch sechs Ballkontakte, doch allein das Erlebnis, vor über 81.000 aufzulaufen und gemeinsam mit Dani Olmo dessen 4:1 zu feiern, dürfte den so lange verletzten Halstenberg beflügeln.

Halstenberg über Zukunft bei RB Leipzig oder anderswo: „Würde gern vor der Sommerpause wissen, wo es weitergeht”

Trainer Tedesco hat bereits in der Chefetage hinterlegt, dass er mit dem Linkfuß verlängern möchte. „Die Trainer haben mir schon signalisiert, dass sie mich auch nächstes Jahr hier gern sehen würden. Das hilft enorm, wenn jemand so auf einen setzt. Jetzt liegt der Ball bei den Vereinschefs”, hatte Halstenberg im RBlive-Interview gesagt. „Man möchte als Spieler das Gefühl bekommen, dass man wertgeschätzt, dass auf einen gebaut wird.”

Der Nationalspieler war seit der EM 2021 acht Monate lang mit diversen Verletzungen ausgefallen und hatte erst im März seine ersten Einsätze für RB in dieser Saison absolvieren können. Sein Vertrag läuft zum Saisonende aus. Noch ist offen, wie seine Karriere weitergeht – bei RB oder einem anderen Klub. Der Abwehrspieler betonte: „Ich würde gern vor der Sommerpause wissen, wo und wie es weitergeht.”

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