RB Leipzig

#HSVRBL: Demme raus, Keita und Forsberg rein?

16.09.2016, 10:08
Diego Demme
Diego Demme imago/DeFodi

Das Spiel des dritten Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen dem Hamburger SV und RB Leipzig ist auch der Beginn der englischen Woche mit drei Spielen in neun Tagen. RB-Coach Ralph Hasenhüttl kündigte gestern an, dass die Aufstellungen im Laufe der Woche auch den Erfordernissen des Spielplans angepasst werden.

Nichts mit Rotationsgedanken zu tun hat allerdings der sehr wahrscheinliche Startelfeinsatz von Benno Schmitz. Der wird Lukas Klostermann ersetzen, der sich unter der Woche einen Kreuzbandriss zugezogen hat.

Beim angeschlagenen Diego Demme wird Ralph Hasenhüttl kein Risiko eingehen, sodass es wahrscheinlich ist, dass der Mittelfeldmann beim HSV nicht in der Startelf steht bzw. nicht mal mit nach Hamburg reist.

Ernsthafte Optionen für die Startelf sind dagegen vor allem Naby Keita und Emil Forsberg. Es wäre für beide der erste Einsatz in der Bundesliga von Beginn an.

Nicht mit nach Hamburg reisen wird zudem Keeper Fabio Coltorti, der leichte Probleme am Unterarm hat. Für ihn wird Marius Müller auf der Bank Platz nehmen, der sich letzte Woche in der Regionalliga beim Spiel der U23 von RB Leipzig bei RB Leipzig Spielpraxis abgeholt hatte.

Auf Seiten des Hamburger SV könnten Gideon Jung und Kapitän Johan Djourou nach Verletzungen wieder ins Team zurückkehren und den Defensivverbund stärken. Beide nahmen zuletzt wieder am Mannschaftstraining teil.

Eine neue Option ergibt sich für Coach Bruno Labbadia auf der Linksverteidigerposition durch Neuzugang Douglas Santos. Auch der vom FC Barcelona gekommene Kreativspieler Alen Halilovic scharrt mit den Hufen und will endlich erstmals in der Startformation stehen.

Labbadia hält sich aber gerade bei Halilovic noch bedeckt, wie auch der Kicker berichtet und verweist darauf, dass der 20-jährige Kroate „noch Zeit benötigt“. Zeit ist allerdings beim HSV angesichts von nur einem Punkt aus zwei Spielen „Luxus“, wie HSV-Vorstandsvorsitzender Dietmar Beiersdorfer meint.