„innovativer” Entwurf ausgewählt

Neue Geschäftsstelle wird erst 2024/25 fertig

Von Ullrich Kroemer 07.03.2022, 11:44
Nur einen Bullensprung von der Akademie am Cottaweg entfernt soll die neue Geschäftsstelle von RB Leipzig auf der Capastraße entstehen.
Nur einen Bullensprung von der Akademie am Cottaweg entfernt soll die neue Geschäftsstelle von RB Leipzig auf der Capastraße entstehen. (imago/Picture Point LE)

Die Planungen der neuen Geschäftsstelle von RB Leipzig in der Capastraße hinter dem Straßenbahndepot Angerbrücke nehmen Gestalt an. Der Klub entschied sich unter fünf Architektenvorschlägen für einen Entwurf eines deutschen Architekturbüros. Das gab Vereinspräsident und GmbH-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff nach der Mitgliederversammlung am vergangenen Samstag bekannt. „Der Baubeginn ist Anfang nächsten Jahres geplant. Der Bauzeitraum liegt bei 18 bis 24 Monaten”, präzisierte Mintzlaff.

Eine Arbeitsgruppe hatte in einem fast zweijährigen Prozess auch unter den Mitarbeitern von RB eruiert, welche Bedürfnisse es für ein modernes Arbeitsumfeld gibt. Nun sei laut Mintzlaff ein „innovativer Vorschlag” entstanden – „außen und innen”. Erste Bilder des Entwurfs sollen demnächst veröffentlicht werden. Aktuell arbeiten die Mitarbeiter der Geschäftsstelle in einem Containerbau gegenüber der Akademie am Cottaweg.

Neuer Trainingsplatz für Frauen und Nachwuchs am Cottaweg geplant

Eigentlich hatte Rasenballsport gemeinsam mit der Stadt auf dem Stadionvorplatz direkt gegenüber der Red-Bull-Arena auf dem Gelände des früheren Schwimmstadions bauen wollen. Doch das war daran gescheitert, dass die Stadt des Gelände nur verpachten, nicht verkaufen wollte. Stattdessen plante RB um und kaufte vergangenen Sommer das Gelände hinter den Trainingsplätzen an der Capastraße. Dort befanden sich bislang ein Schrottplatz, Garagenhöfe und zwei kleine Firmen, deren Mietverträge gekündigt wurde. Ursprünglich sollte der Bau bereits in diesem Jahr beginnen.

Dort, wo aktuell die Containergeschäftsstelle steht, plant RBL einen neuen Trainingsplatz zu bauen. „Wir sind immer noch einer der Bundesligisten mit den wenigsten Trainingsplätzen. Unsere Frauenmannschaft muss nach wie vor ausweichen, die hätten wir gern am Cottaweg. Wir brauchen weitere Plätze. Wir hätten gern alles unter einem Dach”, betonte Mintzlaff. Das muss nun mit der Stadt besprochen werden, weil RBL am Cottaweg nur Erbpächter und nicht Besitzer ist.

Der Klub würde gern auch das Gelände der Kleinmesse mit weiteren Plätzen bebauen. Doch die Schausteller, die dort regelmäßig den Rummelplatz aufbauen, benötigen zunächst ein anderes adäquates Gelände, das die Stadt gerade sucht.

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